Rapid wien unter thorup: mehr kontrolle, weniger chaos – doch der erste sieg lässt noch auf sich warten

Neuanfang bei rapid wien: thorup krempelt um

Bei Rapid Wien läuft unter dem neuen Trainer Johannes Hoff Thorup noch nicht alles nach Plan. Der erste Sieg unter dem Dänen steht noch aus. Doch abseits der Ergebnisse hat sich beim Traditionsklub bereits einiges verändert. Thorup setzt auf maximale Kontrolle und eine klare Struktur, um die Mannschaft wieder erfolgreich zu machen.

Debüt mit remis: 1:1 gegen hartberg

Debüt mit remis: 1:1 gegen hartberg

Sein Bundesliga-Debüt feierte Thorup mit einem 1:1-Unentschieden gegen Hartberg. Doch der Fokus liegt für den Trainer nicht nur auf dem Ergebnis, sondern auf dem Prozess. "Es gab bereits viele Veränderungen, die das gesamte Umfeld und die Arbeitsweise betreffen. Wir analysieren alles“, so Thorup.

Detailplanung als schlüssel zum erfolg

Detailplanung als schlüssel zum erfolg

Detailplanung ist für Thorup von entscheidender Bedeutung. Er möchte, dass alle Abläufe bis ins kleinste Detail durchdacht und kontrolliert sind. "Es soll so wenig wie möglich geben, über das wir keine Informationen haben", erklärt der Trainer. Dies soll für mehr Transparenz und Vorhersehbarkeit sorgen.

Veränderungen für die spieler: disziplin und klarheit

Veränderungen für die spieler: disziplin und klarheit

Die neuen Strukturen wirken sich auch direkt auf die Spieler aus. Thorup legt großen Wert auf Disziplin und eine klare Kommunikation. Er regelt jedes Training bis ins letzte Detail. "Wir müssen schon um 8 Uhr morgens genau wissen, welche Spieler verfügbar sind. Bei Verletzungen muss man um 7 oder 7.30 Uhr zur Untersuchung bei den Physiotherapeuten sein", berichtet Thorup. Dies sei für einige Spieler neu gewesen.

Mehr feedback und ein besseres gefühl für die bedürfnisse

Mehr feedback und ein besseres gefühl für die bedürfnisse

Thorup beobachtet, dass einige Spieler nach dem Training verstärkt Feedback erbitten. Sein Ziel ist es, ein Gefühl dafür zu bekommen, was die einzelnen Spieler benötigen, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen. "Das ist mein Weg, mit einem Fußballteam zu arbeiten. Das ist mein Verständnis von Professionalität", so der Trainer.

Katzer sieht fortschritte im selbstvertrauen

Katzer sieht fortschritte im selbstvertrauen

Sport-Geschäftsführer Markus Katzer zeigt sich von der Akribie Thorups beeindruckt. "Man sieht, dass das Selbstvertrauen mit Johannes langsam zurückkehrt." Er betont, dass Rapid seit Jahren keinen Titel gewonnen hat und sich auf allen Ebenen professionalisieren muss, um wieder titelfähig zu werden. Das bevorstehende Wiener Derby gegen Austria soll ein wichtiger Schritt in diese Richtung sein.

Das wiener derby: ein wichtiger test

Das 348. Wiener Derby am Sonntag stellt für Rapid eine große Herausforderung dar. Thorup hofft, dass seine Mannschaft dort den ersten Sieg unter seiner Führung einfahren kann. Doch auch wenn das Ergebnis nicht passt, ist ihm wichtig, dass die Mannschaft die Prinzipien umsetzt, die er vorgegeben hat. Derbys sind, so Katzer, “entkoppelt” und folgen eigenen Gesetzen.