Rapid wien patzt: hedls patzer kostet auswärtspunkt gegen sturm!

Wiens Fußball-Dramen haben eine neue Szene erlebt: Rapid Wien patzte am Mittwochabend im eigenen Stadion gegen Sturm Graz mit 0:2. Ein katastrophaler Patzer von Rapid-Keeper Niklas Hedl besiegelte die Niederlage und lässt die Hoffnungen auf die Tabellenspitze in Rauch aufgehen. Die Enttäuschung in Hütteldorf ist riesig, während Sturm die Tabellenführung weiter ausbaut.

Ein spiel voller verpasster chancen

Die Rapid-Fans hatten gehofft, dass das Spiel gegen Sturm einen Schritt zur Tabellenführung bedeuten könnte. Doch an diesem Abend war von der angestammten Euphorie nichts zu spüren. Trotz deutlich mehr Ballbesitz gelang es Rapid schlichtweg nicht, Gefahr im gegnerischen Strafraum zu erzeugen. Ein erschreckendes Detail: Rapid Wien brachte keinen einzigen Schuss aufs Tor des Gegners – ein Novum in den letzten fünf Jahren!

Kapitän Matthias Seidl räumte bei Sky ein: „Heute haben wir nicht unser bestes Spiel gezeigt, das wissen wir.“ Die Leistung war nicht nur taktisch unzureichend, sondern auch von individuellen Fehlern geprägt.

Hedls ausrutscher und demirs comeback

Hedls ausrutscher und demirs comeback

Der Tiefpunkt des Spiels war zweifellos der Patzer von Tormann Niklas Hedl. Ein Fehlhalt des Balles ermöglichte Seedy Jatta die einfache Führung für Sturm Graz. <„Das kann passieren. In den letzten Wochen haben wir außergewöhnliche Leistungen von ihm gesehen. Entscheidend wird sein, wie er darauf reagiert“, erklärte Trainer Johannes Hoff Thorup, versuchte den Vorfall herunterzuspielen. Doch die Worte ändern nichts an der Tatsache, dass dieser Fehler das Spiel entschied.

Ein kleiner Lichtblick war das Comeback von Yusuf Demir, der in den letzten 20 Minuten eingewechselt wurde. Doch auch er räumte ein, dass er noch nicht bei 100 Prozent ist: „Ich bin noch bei keinen 100 Prozent.“

Sturm graz feiert, rapid hadert

Sturm graz feiert, rapid hadert

Während Rapid Wien am Boden der Realität landete, konnte Sturm Graz einen wichtigen Sieg feiern. Trainer Fabio Ingolitsch zeigte sich begeistert: „Ich bin super happy mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir haben keinen einzigen Schuss aufs Tor zugelassen, deshalb sind wir der hochverdiente Sieger heute.“ Besonders überraschend war der Einsatz von Otar Kiteishvili, der zwar angeschlagen war, aber dennoch zum Einsatz kam. Ein taktischer Schachzug, der sich auszahlte.

Die Niederlage reißt tiefe Furchen in den Kader der Hütteldorfer. Vor allem Tobias Gulliksen konnte erneut nicht überzeugen. Trainer Thorup hält zwar weiterhin die Hand schützend über ihn, doch die Zeit drängt. Rapid muss sich nun auf das Wiener Derby am Sonntag konzentrieren und alles daran setzen, um wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren. Es gilt, die Demut zu lernen und sich auf die kommende Aufgabe zu fokussieren, denn die Punktejagd geht weiter.

Arbeloa: fokus auf bayern

Arbeloa: fokus auf bayern

Trotz der Niederlage betonte Rapid-Sportdirektor Arbeloa: