Raiders setzen auf hoffnungsträger: kubanischer quarterback mendoza im draft!

Las Vegas – Der NFL-Draft 2026 hat seine erste Überraschung gebracht, aber keine, die wirklich überraschte. Fernando Mendoza, der junge Quarterback der Indiana University, wurde von den Las Vegas Raiders an erster Position gezogen. Ein Signal, dass die Raiders den Neustart wagen und auf das Talent des 22-Jährigen setzen.

Mendoza: mehr als nur ein name

Mendoza ist kein Wunderkind mit spektakulären Wurftechniken, kein Athlet, der mit Sprüngen für Schlagzeilen sorgt. Er ist ein Gewinner, ein Leader, der unter Druck das Beste aus seinem Team herausholt. Und genau das suchen die Raiders, die seit Jahren nach der alten Stärke suchen. Tom Brady, nunmehr Teil der Raiders-Besitzgruppe, dürfte diesen Aspekt besonders schätzen.

Die Entscheidung für Mendoza war zwar erwartet, doch die Umstände machen die Geschichte besonders. Mendoza verbrachte den Draft-Tag im Kreise seiner Familie in Miami, wo seine Mutter, die seit Jahren an Multipler Sklerose leidet, ihn unterstützen konnte. „Ich spende mich ganz Las Vegas“, versprach Mendoza nach dem Anruf des Commissioners Roger Goodell. „Ich werde hart arbeiten, um diese großartige Franchise zurück an die Spitze zu führen.“

Weitere highlights des drafts

Weitere highlights des drafts

Neben der Verpflichtung von Mendoza gab es auch weitere interessante Entwicklungen. Die Arizona Cardinals überraschten mit der Wahl von Running Back Jeremiyah Love an dritter Stelle, eine Entscheidung, die auf den Erfolg von Kenneth Walker bei den Seattle Seahawks im letzten Super Bowl hindeutet. Die Los Angeles Rams sorgten ebenfalls für Aufsehen, als sie Ty Simpson, einen Quarterback von der University of Alabama, an 13. Stelle verpflichteten. Er soll von Matt Stafford lernen und dessen langfristiger Nachfolger werden.

Die Steelers, die auf einen Rückkehrer von Aaron Rodgers spekulieren, wählten Max Iheanachor, einen vielversprechenden Offensive Tackle, an 21. Stelle. Rodgers' Gesundheit und Schutz auf dem Feld sind schließlich entscheidend. Auch die Patriots waren aktiv und stiegen auf die 28. Position vor, um Caleb Lomu, einen weiteren vielversprechenden Offensive Tackle, zu sichern – ein klarer Hinweis auf die Probleme der O-Line im letzten Super Bowl.

Der Draft geht heute weiter mit den Runden zwei und drei, und am Samstag schließen sich die letzten sechs Runden an. Die NFL macht Tempo, die Zeit für die Entscheidungen wurde verkürzt. Ob die Raiders mit Fernando Mendoza tatsächlich den Turnaround schaffen können, bleibt abzuwarten. Aber eines ist klar: Die Hoffnung in Las Vegas ist geweckt.