Rahm & puig: shinnecock-offensiv für den us open-triumph!
Die Vorbereitungen auf die Majors laufen auf Hochtouren, und während Rory McIlroy und Scottie Scheffler bereits ihre Reconnaissance-Missionen in Shinnecock Hills absolviert haben, setzen Jon Rahm und David Puig auf eine radikal andere Strategie: Sie stürmen direkt aus Andalusien in den Kampf. Eine taktische Neuerung, die im Golfsport von entscheidender Bedeutung sein kann.

Die ungewöhnliche strategie der spanischen hoffnungsträger
Während viele Top-Golfer ihre Trainingspläne minutiös abstimmen und bereits Wochen im Voraus die Austragungsorte der Majors erkunden, verfolgen Rahm und Puig einen unkonventionellen Ansatz. Nach ihrem starken Auftritt beim LIV Golf Andalucía in Valderrama, wo beide eine hervorragende Form demonstrierten, werden sie sich unmittelbar danach auf den Weg nach New York machen. Wie das Fachportal ten-golf exklusiv berichtet, könnte das Duo bereits am kommenden Montag, also nur wenige Tage vor dem Beginn des US Open, auf dem Platz stehen.
Ein Vorteil durch Direktheit? „Es ist gutes Training für den US Open, weil man viel Geduld braucht“, erklärte Rahm nach dem Turnier in Valderrama. „Aber Shinnecock Hills ist länger.“ Puig ergänzte: „Ich hoffe, es hilft mir irgendwie bei der Vorbereitung, obwohl ich noch nie in Shinnecock Hills gespielt habe. Das Positive ist, dass beide Plätze anspruchsvoll sind und einen mental auf die Herausforderungen vorbereiten.“
McIlroy und Scheffler hingegen, die beide bereits Shinnecock inspizierten, betonten den „endiablado“ (spanisch für „teuflisch“) Rough. Ein Hinweis darauf, dass die Platzbedingungen eine erhebliche Rolle bei der Turnierstrategie spielen werden. Die Erfahrung, das Gelände so früh wie möglich kennenzulernen, kann entscheidend sein, um die optimalen Schläge und die beste Linie zu finden.
Die unterschiedlichen Vorbereitungen spiegeln auch die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Spieler wider. Rahm, bekannt für seinen aggressiven Spielstil und sein Selbstvertrauen, scheint sich nicht scheuen, direkt ins kalte Wasser zu springen. Puig, der aufstrebende Stern am Golfhimmel, profitiert von der Erfahrung seines Mentors und scheint bereit, neue Wege zu gehen.
Die Bilanz stimmt: Im letzten Major, dem PGA Championship, belegte Rahm einen starken zweiten Platz, während Puig als 18. ins Finale ging und lange Zeit um den Sieg mitspielte. Nun gilt es, diese positive Energie mitzunehmen und in Shinnecock Hills zu bestätigen. Rahm jagt seinen zweiten US Open-Titel, nachdem er 2021 bereits in Torrey Pines triumphiert ist. Die Augen sind auf die beiden spanischen Champions gerichtet – werden sie mit ihrer ungewöhnlichen Strategie die Konkurrenz überraschen und den US Open für sich entscheiden?
