Rafael Benítez: Zehn Jahre nach seiner Entlassung bei Real Madrid
Einstige enttäuschung
Fast ein Jahrzehnt ist es her, dass Rafael Benítez (65) als Cheftrainer bei Real Madrid gefeuert wurde. Der Spanier hatte im Juni 2015 für Carlo Ancelotti übernommen – nach knapp sechs Monaten war er im Januar 2026 seinen Job schon wieder los. Der Grund: Laut Medienberichten sei sein Verhältnis zu den Spielern angespannt gewesen. Und die Fans waren sauer, weil sie keine Fortschritte bei der Mannschaft unter Benítez feststellen konnten.
Benítez' sichtweise
Für den spanischen Trainer war seine Entlassung eine falsche Entscheidung. In einem kürzlich geführten Interview ist Benítez auch nach zehn Jahren der Meinung, dass die Mannschaft unter ihm einen guten Fußball gespielt habe.
Interview mit benítez
Im Gespräch mit „Diario AS“ sagt Benítez: „Meine Mannschaft Real Madrid hat gut gespielt und Tore geschossen, obwohl es einige Schwierigkeiten gab, wie beispielsweise die Verletzung von Benzema.“ Der Coach glaubt, sein Team hätte damals durchaus Titelchancen in Spanien gehabt: „Die Leute denken, ich hätte dort keine gute Leistung gezeigt. Aber sie haben mir einfach keine Zeit gegeben, denn im Januar lagen wir fünf Punkte hinter Barcelona und es war noch Zeit, das Blatt zu wenden. Vor allem, da Benzema zurückkam, der eine Zeit lang ausgefallen war.“
Statistiken
In 25 Spielen war Benítez der verantwortliche Trainer bei den Königlichen. Dabei gelangen ihm 17 Siege. 5-mal spielte sein Team Unentschieden, 3 Niederlagen setzte es. Das Torverhältnis dabei: 69:22.
Frühe jahre bei real madrid
Bereits zu Beginn seiner Trainerkarriere 1986 hatte Benítez bei Los Blancos gearbeitet. Allerdings in den Jugend- und Castilla-Mannschaften. In der Saison 1993/94 war er Assistenztrainer der ersten Mannschaft und arbeitete mit Vicente del Bosque zusammen, bevor er in den Nachwuchsbereich zurückkehrte.
Erfolgreiche karriere
Abgesehen von seiner Zeit bei Real kann Benítez durchaus auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. Vor allem in England beim FC Liverpool, wo er 2005 die Champions League gewann. In Spanien holte er mit Valencia zwei Meisterschaften (2002, 2004) und schrieb damit spanische Fußballgeschichte, da Valencia damit das letzte Team ist, das außerhalb der großen Drei (Real Madrid, Fc Barcelona und Atlético Madrid) den Titel in La Liga holte.
Zusätzliche informationen
Ein Insider verrät, dass Andrea Pirlo kein großer Fan von Cristiano Ronaldo war. Ein deutscher U21-Star beeindruckte auch Lionel Messi.