Racing cantabria: acht remontadas – ist das aufstiegskandidat?

Ein neuer Saison-Trend ist beim Racing Santander entstanden: Rückstand kassieren, Sieg einfahren. Gestern im Sardinero Stadion präsentierte sich Huesca zuerst als unangenehmer Gast, doch das Team von José Alberto drehte das Spiel und feierte einen 4:2-Erfolg. Acht Remontaden in dieser Saison sprechen eine deutliche Sprache – und das macht neugierig.

Die statistik, die begeistert

Almeria (zweimal), Mirandés, Cadiz, Deportivo, Albacete und Cordoba – die Liste der Mannschaften, gegen die Racing bereits aufholen konnte, liest sich beeindruckend. Besonders bemerkenswert ist, dass die Hälfte dieser Erfolge im Auswärtsspiel gefeiert wurde. Das zeigt Charakter und eine beachtliche Fähigkeit zur Selbstkorrektur.

Was niemand so recht beachtet: Diese beeindruckende Widerstandsfähigkeit. Racing wird früh unter Druck gesetzt, verliert aber selten die Ruhe. Die Konzentration bleibt erhalten, der Glaube an den Sieg auch. Es ist eine Mentalität, die in der zweiten Liga ihresgleichen sucht.

Voll beladen auf dem weg nach butarque

Voll beladen auf dem weg nach butarque

José Alberto kann auf eine breite Auswahl an Spielern zurückgreifen. Nur Manex Lozano fällt aufgrund einer langwierigen Verletzung aus. Der Kader ist tief, die Konkurrenz groß – das ist die ideale Voraussetzung für den Endspurt. Am Sonntag gastiert Racing in Butarque gegen Leganes. Ein Sieg dort würde die Ambitionen für den Aufstieg in die Primera División deutlich untermauern.

Die Leistungsträger sind bereit, das Team ist eingespielt. Die Moral ist hoch. Racing hat gezeigt, dass es auch in schwierigen Situationen bestehen kann. Die Zahlen lügen nicht: Acht Remontaden sind der Beweis für eine außergewöhnliche Mentalität und eine beeindruckende Fähigkeit, Rückschläge zu überwinden.