Rachefeldzug in Los Angeles: Mikaelian will Jack die Demütigung vergessen machen!
- Die bittere vergangenheit: mikaelian fordert revanche!
- Dubiose umstände im mai-kampf
- Die zeitfalle: spiel mit den uhren
- Medizinische tortur und doping-kontrollen
- Ein unfairer schiedsrichter und fragwürdige wertungen
- Protest und revanche: mikaelians chance
- Der einfluss von turki alalshikh
- Taktik und strategie für den rückkampf
Die bittere vergangenheit: mikaelian fordert revanche!
Noel Mikaelian (35), der deutsche Profiboxer, brennt vor Wut! Sein letztes Duell mit dem schwedischen Weltmeister Badou Jack (42) in Riad im Mai hat einen äußerst unangenehmen Nachgeschmack hinterlassen. Ein umstrittener Punktsieg für Jack, den Mikaelian bis heute nicht akzeptiert. Jetzt kommt es am Samstag in Los Angeles zur Revanche – und es geht erneut um den prestigeträchtigen WBC Cruisergewicht-Titel (bis 90,7 Kilogramm). Mikaelian: „Der Gürtel ist fast nebensächlich. Ich will Jack zeigen, dass das so nicht geht!“
Dubiose umstände im mai-kampf
Schon vor dem Kampf in Saudi-Arabien lief etwas schief. Mikaelian sprang nur kurzfristig als Ersatz für den verletzten Ryan Rozicki (30) ein und hatte lediglich zweiwöchige Vorbereitungszeit, während normalerweise sieben bis zehn Wochen eingeplant werden. Doch das war erst der Anfang. „Rund um den Kampf gab es Vorkommnisse, die wie eine Schikane wirkten“, so der Hamburger. Es war ein Kampf gegen das System, nicht nur gegen Jack!
Die zeitfalle: spiel mit den uhren
Ein besonders perfides Detail war die kurzfristige Änderung der Kampfzeit. „Beim Treffen am Vortag hieß es noch zwei Uhr nachts, darauf hatte ich meinen Schlafrhythmus eingestellt. Dann wurde es auf fünf Uhr verlegt. Das war kein Zufall, und ich glaube, Jack wusste das schon länger“, erklärt Mikaelian. Die Manipulation der Startzeit offenbarte eine gezielte Taktik, um ihn zu schwächen. Die Frage ist: Wer steckt dahinter?
Medizinische tortur und doping-kontrollen
Neben der veränderten Kampfzeit musste sich Mikaelian einer ungewöhnlich umfangreichen medizinischen Untersuchung unterziehen. „Wir hatten den Medizincheck bereits vorher durchgeführt“, so der Boxer. „Dazu kamen fünf Dopingkontrollen in gut zwei Wochen. Alles deutete darauf hin, dass Jack gewinnen sollte.“ Diese aggressive Kontrolle deutet auf eine gezielte Beeinflussung hin. Ist das noch fair?
Ein unfairer schiedsrichter und fragwürdige wertungen
Auch im Ring selbst war Mikaelian benachteiligt. „Der Ringrichter ahndete Jacks Kopfstöße und Klammergriffe gar nicht. Einmal bekam ich sogar den Finger ins Auge“, klagt er. Die Wertungen waren ebenso umstritten: 115:113 und 114:114 für Jack, obwohl Mikaelian sich sicher war, den Kampf klar gewonnen zu haben. Frank Warren und Julio César Chávez teilten diese Ansicht, auch andere Experten waren sich einig.
Protest und revanche: mikaelians chance
Mikaelian legte Protest beim WBC ein, der ihm in der Folge Recht gab. Nun steht die Revanche an. „Ich habe jetzt sieben Wochen Vorbereitung. Wenn ich ihn fast ohne Vorbereitung schlagen konnte, sollte es jetzt leicht sein“, sagt er selbstbewusst. Allerdings warnt er: „Jack hat viele dreckige Taktiken auf Lager. Ich hoffe einfach auf eine faire Chance!“ Die Welt blickt gespannt auf den Kampf in Los Angeles – wird Mikaelian seine Rache bekommen?
Der einfluss von turki alalshikh
- Turki Alalshikh (44), der Veranstalter, pflegt einen guten Draht zu Badou Jack.
- Diese Verbindung wirft Fragen nach möglicher Einflussnahme auf den Kampf auf.
- Es bleibt abzuwarten, ob die Revanche fair und transparent verlaufen wird.