Quiñones: vom mexikanischen shootingstar zum saudischen ausnahmetalent
Ein Name, der im Weltfußball aufhorchen lässt: Julián Quiñones. Der Kolumbianer, der über Mexiko in Saudi-Arabien landete, katapultierte mit seinem Treffer zum 1:0 im WM-Qualifikationsspiel gegen Südafrika nicht nur die mexikanische Nationalmannschaft ins Rampenlicht, sondern auch seine eigene Karriere auf ein neues Level.

Von bogotá nach al-qadsiah: eine beeindruckende reise
Quiñones' fußballerische Reise begann in seiner Heimatkolumbien, führte ihn über die mexikanische Liga, wo er beim Club América zu einer regelrechten Torfabrik wurde, und schließlich in die Saudi Professional League zu Al-Qadsiah. Sein Wechsel im Juni 2024 unter Trainer José Miguel González Martín del Campo, besser bekannt als Míchel, war ein Coup für den Verein, der durch Quiñones' Verpflichtung prompt den Aufstieg in die Eliteserie feierte.
„Dieser Spieler ist ein wahres Ausnahmetalent“, schwärmt eine Quelle, die der ersten Saison des Spielers in Saudi-Arabien nahesteht. „Seine Fähigkeit, sich an neue Positionen und Herausforderungen anzupassen, ist beeindruckend.“ Tatsächlich wurde Quiñones unter Míchel nicht als Mittelstürmer, sondern als Linksaußen eingesetzt, obwohl er Rechtsfuß ist – eine taktische Entscheidung, die sich als genial herausstellte.
Javier Aguirre, der frühere Trainer der mexikanischen Nationalmannschaft, bestätigte: „Ich sprach mit Míchel in diesen Monaten und er sagte mir, dass er Aubameyang als Mittelstürmer habe. Deshalb setzte er Quiñones als Linksaußen ein.“ Eine Strategie, die Aguirre für die Nationalmannschaft übernahm und Raúl Jiménez in der Spitze positionierte.
Die Zahlen sprechen für sich: In der Saison 23/24 erzielte Quiñones 18 Tore in 41 Ligaspielen für América. In der aktuellen Saison der Pro League ist er mit 33 Treffern Torschützenkönig, vor Toney und Cristiano Ronaldo. Ein Tor alle 83 Minuten, ein Tor bei durchschnittlich 1,8 Torschüssen und 14
