Quansah-comeback: wer muss bei bayer 04 weichen?

Leverkusen bangt um die Champions-League-Qualifikation – und nun steht Jarell Quansah nach seiner Oberschenkelverletzung wieder zur Verfügung. Ein Glücksfall für Trainer Hjulmand, doch er wirft auch eine komplizierte Frage auf: Wer muss in der Abwehrkette weichen, um Platz für das Defensivtalent zu machen?

Die starke dreierkette vor quansahs rückkehr

Die starke dreierkette vor quansahs rückkehr

Am vergangenen Wochenende in Dortmund zeigte die Dreierkette aus Robert Andrich, Loic Badé und Edmond Tapsoba eine beeindruckende Leistung – kicker-Noten von 2,0 für jeden Spieler sprechen eine deutliche Sprache. Die Stabilität und das Zusammenspiel waren der Schlüssel zum 1:0-Sieg. Doch nun kehrt Quansah zurück, und Hjulmand steht vor der Aufgabe, entweder den jungen Engländer oder einen der etablierten Spieler auf die Bank zu beordern. Die Entscheidung ist alles andere als einfach.

Tapsoba ist unantastbar, das steht fest. Als linker Innenverteidiger ist er ein Fixpunkt in Hjulmands System, und es wäre sportlich unsinnig, auf seine Qualitäten gegen erwartungsgemäß tief stehende Gäste zu verzichten. Die eigentliche Frage ist: Kann Hjulmand sich dazu durchringen, Badé oder Andrich aus der Startelf zu nehmen?

Quansahs Schnelligkeit als Trumpf

Die Hinspiel-Niederlage gegen Augsburg (0:2) ließ die Schwächen in der Leverkusener Abwehr deutlich werden. Dimitrios Giannoulis nutzte seine Schnelligkeit auf dem Flügel aus, um Andrich zu überwinden. Quansah, mit seiner herausragenden Geschwindigkeit, hätte hier eine entscheidende Rolle spielen können. Die Nicht-Nominierung für die Startelf wäre ein hohes Risiko, besonders angesichts der Lehren aus diesem Spiel.

Es wäre ein deutliches Signal an Badé, sollte er erneut den Kürzeren ziehen. Der Franzose hat seit seinem Comeback nach einer sechswöchigen Verletzungspause deutlich an Standing verloren, während Andrich sich als unumstrittener Führungsspieler etabliert hat. Die Frage ist, ob Hjulmand bereit ist, diesen Schritt zu gehen, um die Balance in der Mannschaft zu wahren.

Für Badé wäre dies ein herber Rückschlag, besonders angesichts seines bevorstehenden 26. Geburtstages und seiner Ambitionen, im Sommer noch ein Ticket für die WM zu ergattern. Er muss Nationaltrainer Didier Deschamps mit überzeugenden Leistungen weitere Argumente liefern – und das geht nur mit regelmäßigen Einsätzen in der Startelf.

Ob Hjulmand sich nun für Andrich oder Badé entscheidet, bleibt abzuwarten. Eine Rotation von Andrich, einem der sogenannten