Quagliarella enthüllt: warum yildiz noch lange kein del piero ist

Ein Hacken volley gegen den eigenen Herzensklub, ein Distanzkracher aus 45 Metern, ein Fallrückzieher gegen Buffon – Fabio Quagliarella hat sie alle erdacht. Jetzt nimmt der 239-Tor-Mann die heiligen Kühe von Juve auseinander.

Der Ex-Stürmer sprach mit Sky Italia über den formstarken Kenan Yildiz, die Bombe von Conceição und die Champions-League-Chancen der Alten Dame. Seine Ansage: „Yildiz ist fantastisch, aber Vergleiche mit Del Piero schaden nur ihm.“

Der conceição-knaller war schön – reicht aber nicht

Quagliarella schwärmt vom Treffer des Portugiesen gegen die Roma. „80 Prozent landen im Kurve, 20 im Tor – er trifft das Eck perfekt.“ Dennoch fordert er mehr Effizienz. „Vier Tore in Serie A plus Pokale? Das ist zu wenig für jemanden mit seiner Dynamik.“

Sein Rezept: mindestens sieben Ligatore und acht Vorlagen pro Saison. „Chico muss sich öfter in den Strafraum trauen, statt zu lange zu dribbeln.“

Warum yildiz noch nicht weltklasse ist

Warum yildiz noch nicht weltklasse ist

Der 19-jährige Türke glänzt mit Tricklastigkeit, aber Quagliarella sieht eine klare Marschroute. „Wenn er sich hinten rausnimmt, spart er Kräfte für die entscheidende Aktion. Bei Ale war jeder Lauf gezielt, nicht Show.“

Del Piero habe Tore im Schlaf markiert. „Er wusste vorher, wo der Ball landet. Yildiz muss lernen, den richtigen Moment zu wählen – dann wird er irgendwann besser als wir alle.“

Champions-rennen: roma vorn, aber juve lauert

Champions-rennen: roma vorn, aber juve lauert

Nach dem 3:3 in der Olimpica sieht Quagliarella Roma leicht vorne. „Kleiner Vorsprung, aber Juve hat die Erfahrung. Und achtet auf Como – die spielen befreit auf.“

Die Türkei-Reise nach Istanbul wird laut ihm die Feuerprobe. „Dort zeigt sich, wer Druck verträgt. Wenn Yildiz trifft, ist die Bahn frei.“

Sein Fazit: „Juve braucht keine neuen Stars, sie muss die vorhandenen endlich liefern lassen. Dann reicht es für die Königsklasse – und vielleicht sogar für ein Wunder.“