Pytlick zieht die notbremse: millionen-deal nach berlin, aber flensburg blockiert

Simon Pytlick will weg. Sofort. Der dänische Handball-Star hat der SG Flensburg-Handewitt intern mitgeteilt, dass er den Klub aufgrund eines „Vertrauensbruchs“ schon in diesem Sommer verlassen will. Hintergrund: Die Füchse Berlin haben für den 25-Jährigen eine Ablösesumme von mehr als einer Million Euro auf den Tisch gelegt – und Pytlick will die Klausel ziehen.

Der dezember-deal, der alles kaputtmachte

Es begann mit einem Handschlag im Dezember 2024. Pytlick stimmte damals gegen eine Ausstiegsklausel für 2026, um seinem Mentor Nicolej Krickau Vertrauen zu beweisen. 24 Stunden später wurde Krickau gefeuert. „Ich fühlte mich hintergangen“, sagt Pytlicht heute gegenüber TV 2 Sport. „Das Vertrauen hat einen Knacks erlitten. Das ist richtig.“

Flensburg-Sportchef Holger Glandorf kontert verwundert: Man habe fünf Monate später sogar einen Vertrag bis 2030 unterschrieben. Pytlick dazu: „Ich wollte Ruhe schaffen. Aber ich habe mir gleichzeitig eine neue Klausel für 2027 sichern lassen – genau die nutze ich jetzt.“

Berlin will sofort zugreifen – glandorf zögert

Berlin will sofort zugreifen – glandorf zögert

Die Füchse sind bereit zu zahlen. Trainer Krickau bestätigt: „Wir haben einen stattlichen Betrag für einen Sofort-Transfer geboten.“ Doch Flensburg blockiert. Keine laufenden Verhandlungen, keine Freigabe. Pytlick, zwischen den Fronten: „Ich bin frustriert. So kann es nicht weitergehen.“

Die Uhr tickt. Die Bundesliga startet in acht Wochen. Pytlick trainiert, aber sein Kopf ist längst in Berlin. Flensburg riskiert, einen Top-Spieler mit Knall-Ausstieg zu verlieren – oder ein Millionenangebot zu verschenken. Die nächste Woche wird entscheiden, ob der Transfer-Poker in einem Sommer-Deal endet oder in einem Streit vor Gericht.