Pütz und krawietz: hamburg-triumph als french open-vorbereitung
Hamburg hat sich als glücklicher Boden für Tim Pütz und Kevin Krawietz erwiesen. Das Duo sicherte sich im Hamburger Nordsee-Stadion den Titel und reist nun mit großem Selbstvertrauen nach Paris.
Ein hart erkämpfter sieg im finale
Das Finale gegen Sadio Doumbia und Fabien Reboul war ein Nervenspiel. Nach verlorenem zweiten Satz kämpften sich Pütz und Krawietz zurück und gewannen den Match-Tiebreak mit 10:8. Der Erfolg markiert den dritten Titel für das Duo in Hamburg – nach 2023 und 2024. Die besondere Verbindung zu Hamburg lässt sich für Pütz schwer in Worte fassen: „Wir freuen uns jedes Jahr, hier zu sein. Aber es sind immer extrem knappe Matches.“

Familienfreundlichkeit als erfolgsfaktor
Während Pütz die Matches als „saueng“ beschreibt, führt Kevin Krawietz den Erfolg auf die angenehme Atmosphäre und die familienfreundlichen Bedingungen in Hamburg zurück. „Da ist vormittags Training und nachmittags Familienprogramm. Wir mögen die einfachen Dinge“, so Krawietz, der die Nähe zum Hotel und die zahlreichen Spielplätze schätzt. Ein Luxus, den man in Paris womöglich vermissen wird.

Blicke nach paris: realistische ziele
Obwohl die letzten fünf Grand-Slam-Auftritte nicht zufriedenstellend waren, blickt Pütz optimistisch nach Paris. „Wir werden mal schauen, wie die Bedingungen sind, die Bälle sind ja die gleichen – und Paris liegt auch nicht unbedingt auf dem Berg“, so der Frankfurter. Dennoch mahnt er zur Vorsicht: „Dennoch müssen wir in jedem Match ackern.“ Das Ziel bleibt jedoch klar: auch in Frankreich soll der Titelgewinn angestrebt werden.
Das erste Hürde in Roland Garros ist die Begegnung gegen Andry Golubev und Aleksandr Nedovyesov aus Kasachstan. Die Uhrzeit für dieses Match steht noch aus. Doch eines ist sicher: Pütz und Krawietz wollen ihre Erfolgsserie aus Hamburg mitnehmen und in Paris für Furore sorgen. Die Konkurrenz ist zwar stark, aber das Duo ist gewarnt und bereit für die Herausforderung.
