Public viewing in berlin: umweltverwaltung legt regeln für wm-fieber fest!

Berlin steht kurz vor dem WM-Wahnsinn, und die Berliner Umweltverwaltung hat die Spielregeln für das Public Viewing im Freien klar definiert. Wer mitfeiern und die Spiele auf Leinwand erleben will, muss sich an die neuen Bestimmungen halten – sonst drohen empfindliche Strafen. Aber was genau ändert sich?

Deutschlandspiele und die übrigen partien: unterschiedliche regeln

Deutschlandspiele und die übrigen partien: unterschiedliche regeln

Die gute Nachricht zuerst: Deutschlandspiele dürfen, wie gewohnt, jederzeit und überall im Freien gezeigt werden. Das bedeutet, auch spätabendliche Kicks sind kein Problem. Für die Spiele anderer Nationen sieht es etwas anders aus. Während der Gruppenphase sind die Übertragungen zwischen Sonntag und Donnerstag auf die Zeit bis 20 Uhr oder ab 6 Uhr des Folgetages beschränkt. Am Wochenende, also Freitag und Samstag, darf die Leinwand bis 21 Uhr oder ab 6 Uhr des Folgetages weiterleuchten.

Ein Detail, das viele übersehen: Ab der K.o.-Phase gelten diese Regeln für alle Spiele. Das heißt, auch dann können die Partien in voller Länge draußen gezeigt werden, solange sie vor 21 Uhr angepfiffen werden. Wer also einen frühen Termin hat, sollte die Spielzeiten im Blick behalten.

Die Verordnung, die nur während der WM Gültigkeit besitzt, bietet Wirtinnen und Wirten einen Überblick über die wichtigsten Punkte. Ein entsprechendes Infoblatt ist auf berlin.de abrufbar. Die Umweltverwaltung betont, dass es nicht nur um die Zeit geht. Auch die Nutzung von Vuvuzelas, Fanfaren und Pyrotechnik ist strengstens untersagt und muss vom Personal aktiv unterbunden werden. Der Lärmpegel soll kontrolliert werden, um die Anwohner nicht zu stören.

Die unterschiedlichen Startzeiten der WM-Spiele, bedingt durch den Zeitunterschied zu den Gastgeberländern, stellen eine besondere Herausforderung dar. Die deutsche Nationalmannschaft trifft in der Gruppenphase um 19 Uhr auf Curacao, zwei Mal um 22 Uhr auf Elfenbeinküste und Ecuador. Hier gilt es, die Regeln genau zu beachten, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Die Berliner Behörden wollen mit den klaren Regeln sicherstellen, dass das Public Viewing ein Fest für alle Beteiligten wird – ohne dabei die Ruhe der Anwohner zu beeinträchtigen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Bestimmungen in der Praxis bewähren werden. Für die Fans gilt: Informiert euch rechtzeitig und feiert verantwortungsvoll!