Psg plantzt barcelona-angreifer torres als barcola-ersatz?
Paris. Nach dem historischen Double unter Trainer Luis Enrique scheint Paris St.-Germain nicht nur sportlich auf dem besten Weg, sondern auch personell Umstrukturierungen vorzubereiten. Während die Elf vom Parc des Princes in der Champions League eine beeindruckende Konstanz zeigt – die Startelf des Finales gegen Inter war identisch mit der vor zwei Wochen gegen Arsenal – beschäftigt ein möglicher Abgang eines Schlüsselspielers die Fans und Experten gleichermaßen: Bradley Barcola.
Barcola vor wechsel? top-klubs aus england und spanien buhlen
Der 23-jährige französische Nationalspieler, der trotz seiner Rolle als wichtiger Offensivspieler nicht immer in der Anfangself steht, soll sich aktiv mit einem Wechsel im Sommer auseinandersetzen. Französische Medien und der stets gut informierte Transfer-Experte Fabrizio Romano bestätigen das Interesse mehrerer europäischer Top-Klubs. Arsenal und der FC Liverpool stehen dabei besonders hoch im Kurs, doch auch der FC Bayern hatte in der Vergangenheit bereits erfolglos versucht, Barcola nach München zu lotsen. Seine Vielseitigkeit und sein blitzschneller Antritt machen ihn zu einem gefragten Mann.
Die Ablösesumme könnte bei rund 45 Millionen Euro liegen, den Betrag, den PSG 2023 für ihn an Olympique Lyon zahlte. Doch was passiert, wenn Barcola tatsächlich den Verein verlässt? Die Pariser haben offenbar schon einen Nachfolger im Visier.

Ferran torres: spanischer nationalspieler könnte nach paris wechseln
Gianluca Di Marzio berichtet, dass PSG großes Interesse an Ferran Torres vom FC Barcelona zeigt. Der 27-jährige Angreifer steht im letzten Vertragsjahr und eine Verlängerung scheint unwahrscheinlich. Torres, der bereits für Manchester City spielte, erzielte in der vergangenen Saison in 49 Pflichtspielen 21 Tore für die Katalanen und bereitete drei weitere vor – eine beeindruckende Quote unter dem deutschen Coach Hansi Flick. Seine Spielintelligenz und sein Torinstinkt könnten genau das sein, was PSG sucht.
Die Konkurrenz um Torres ist groß. Neben PSG zeigen auch Arsenal, Manchester United, Inter Mailand und Atlético Madrid Interesse an dem spanischen Nationalspieler. PSG muss sich also schnell bewegen, wenn sie Torres von einem Wechsel nach Paris überzeugen wollen. Es bleibt abzuwarten, ob die Verpflichtung Torres tatsächlich zustande kommt und ob er die Lücke füllen kann, die ein möglicher Abgang Barcolas hinterlassen würde. Die Transferperiode verspricht auf jeden Fall spannende Entwicklungen.
Die Frage ist: Kann PSG mit einem neuen Angreifer die Dominanz in Frankreich und Europa behaupten? Die Antwort wird die nächste Saison zeigen.
