Psg feuert mit vollem kader gegen bayern – enrique kann fast alle stars befehligen
Paris brennt. Und Paris blitzt. Beim letzten Training vor dem Champions-League-Feuerwerk gegen den FC Bayern rollte Luis Enrique nahezu den kompletten Sternenhimmel auf: Vitinha, Achraf Hakimi, Nuno Mendes, Ousmane Dembélé – alle laufen wieder, alle schreien nach Startelf. Nur ein einziger Akteur fehlt: Quentin Ndjantou mit seinem zickigen Oberschenkel.
Kurz vor knapp: vititha und hakimi melden sich zurück
Die Fersen von Vitinha? Vergessen. Die Waden von Hakimi? Auch. Der Portugiese, ohne den PSG in den letzten beiden Liga-Siegen trotzdem drei Tore schoss, sprintete über die Anlage in Poissy wie ein Jugendlicher, der sein erstes großes Spiel bestreitet. Hakimi, in Angers zur Pause rausgezogen, schloss die komplette Einheit ab und lachte sich mit Dembélé über alte Dortmunder Geschichten ein. Die Botschaft: Wir sind heiß, wir sind komplett.
Neben dem Quadrat in Schwarz-Weiß beobachtete Nasser Al-Khelaifi das Spektakel. Der Präsident plauderte mit Kaderplaner Luis Campos, aber seine Augen wanderten immer wieder zu den drei Superstars, die er für Dienstagabend braucht: Dembélé, Doué, Kwarazchelia. Alle drei wurden am Wochenende geschont – jetzt sollen sie Bayern zerfetzen.

Der plan: frühes pressing, schnelle umschaltung, keine gnade
Enrique hat die Daten studiert. Bayern kassierte in der Rückrunde fast jedes zweite Gegentor nach Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Seine Marschroute: erste Viertelstunde mit Vollgas, Vitinha und Fabian Ruiz als Doppel-Sechser, Hakimi und Mendes als Außenreißer, Dembélé und Kwarazchelia als Turbo-Flügel. Die Innenverteidigung um Marquinhos soll hoch stehen, Kane früh stören. Die Parole lautet: Macht den Münchenern die Räume klein, bevor sie denken können.
Die Zahlen sprechen für Paris: kein Heimspiel in dieser CL-Saison verloren, 17 Tore in fünf Partien, nur zwei Gegentore. Doch die Bayern-Angst ist real. 2017, 2021, 2023 – drei K.o.-Duelle, drei Male schied PSG aus. Diesmal will Enrique die Serie brechen, mit dem stärksten Kader, den er in dieser Saison zusammenstellen kann.
Um 21.00 Uhr geht’s los, Prime Video überträgt, die Tribüne im Parc des Princes wird kochen. Und wenn der Ball rollt, steht fest: Paris hat seine Stars zurück – und sie haben Hunger. Keine Ausreden mehr, keine Verletzungslisten, nur noch 90 Minuten, um den Titelverteidiger auf Kurs zu halten. Bayern, pas auf.
