Pseftis' rettung: aachen hofft auf verbleib des lugano-keepers
Aachen fiebert, und das nicht nur wegen der brisanten Ausgangslage in der 3. Liga. Der Leihgabe Fotios Pseftis vom FC Lugano scheint die Domstadt ins Herz geschlossen zu haben – und Alemannia Aachen könnte bald die Chance haben, ihn festzuhalten.
Der grieche fühlt sich wohl in nrw
Der 23-jährige Goalie, der seit der Winterpause in Aachen auf Leihbasis spielt, hat gegenüber dem kicker seine Begeisterung für den Verein und die Fans deutlich zum Ausdruck gebracht. Acht Einsätze in der 3. Liga sprechen für sich, und seine Worte lassen keinen Zweifel daran: Pseftis möchte in Nordrhein-Westfalen bleiben. „Ich würde sehr gerne bleiben“, so der Schlussmann, der sich besonders von der „unglaublichen Atmosphäre“ im Stadion und der „einzigartigen Unterstützung“ der Anhänger beeindruckt zeigt.
Doch es gibt einen Haken: Pseftis steht noch bis 2028 vertraglich an den FC Lugano. Alemannia Aachen besitzt zwar eine Kaufoption, die bisher allerdings noch nicht gezogen wurde. Eine Entscheidung steht also bevor.

Mehr als nur glück: pseftis' instinktives meisterwerk
Seine Leistungen auf dem Platz unterstreichen sein Engagement. Zwölf Gegentore in acht Spielen sind zwar nicht berauschend, doch sein jüngstes Spiel gegen den MSV Duisburg sorgte für Gesprächsstoff. Eine spektakuläre Rettungstat, die er selbst als „Instinkt“ bezeichnete, katapultierte ihn in aller Munde. „Meine erste Reaktion war Instinkt. Dann habe ich versucht, so schnell wie möglich wieder aufzustehen – und dann war da vielleicht auch etwas Glück dabei“, erklärte Pseftis bescheiden. Ob Glück oder Können – die Leistung war beeindruckend.
Die Verantwortlichen in Aachen dürften die Augen des Keepers genau verfolgen. Seine Entwicklung, sein Engagement und seine Paraden könnten der Schlüssel sein, um ihn langfristig an den Verein zu binden. Und wenn es nach ihm geht, wird er weiterhin die Fans mit spektakulären Aktionen begeistern.
