Premier league kollabiert in europa: 6 klubs, 0 siege, historische blamage

Die Nacht von Champions-League-Achtelfinale schreibt eine Geschichte, die englische Stolz auf Null stellt: kein einziger Sieg aus sechs Spielen, vier Niederlagen, zwei glückliche Remis. Die Insel fällt vom Thron, und die Schlagzeilen klingen wie Nachrufe.

Wie betrunkene boxer in madrid und paris

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Pep Guardiola räumt ein, dass Manchester City „kaum Chancen“ habe, das 0:3 im Bernabéu zu drehen. Chelsea kassiert von Paris in 20 Minuten drei Treffer und steht mit 2:5 unter der Guillotine. Selbst das als „unbesiegbar“ geltende Arsenal wird in Leverkusen in der 94. Minute vom Punkt gerettet. Nur Newcastle hält die Fahne halbhoch – 1:1 gegen Barcelona –, doch selbst das ist ein Trostpflaster auf offener Wunde.

Die Zahlen sind brutaler als jede Analyse: vier Pleiten aus sechs Spielen, nachdem in der Vorrunde erst neun Niederlagen in 50 Partien standen. Die britischen Medien sprechen von einem „historischen Blackout“. Der Telegraph fragt, ob die Premier League sich mit ihrem Spielrhythmus selbst ausgelöscht habe: „Unsere Teams wirken wie Löwen im Herbst – und wie Lämmer im Frühling.“

Die UEFA kann ihr Regal voller Milliarden plötzlich nicht mehr vor Neid retten. England kassiert mehr TV-Geld als jede andere Liga, aber genau das Geld verpufft in dieser Woche als Rauch im Wind. Die Inseldiskussion wird lauter: zu viele Spiele, zu enger Kader, zu viel Hype?

Und jetzt? Rückspiele stehen an, aber die Stimmung ist verbrannt. Wenn keiner der Sechs umspringt, wäre es das erste Mal, dass die Premier League komplett vor dem Viertelfinale verschwindet. Die Königsklasse droht, zur Diagnose zu werden: Englands Spitze ist müde, verletzt – und verwundbar.