Possanzini wählt südtirol: sampdoria-absage, weil achtköpfiges team nicht mitziehen darf

Davide Possanzini ist heute Morgen dem Ruf des FC Südtirol gefolgt. Der Coach, der zuvor Mantova trainierte, lehnte ein lukratives Angebot der Sampdoria ab, weil die Blucerchiati sein achtköpfiges Trainer-Team nicht komplett übernehmen wollten. Die Verträge werden noch vor Mittag unterzeichnet.

Südtirol lockt mit sicherheit statt glamour

Der Deal war gestern Abend nach stundenlangen Verhandlungen in die finale Phase eingetreten. Possanzini hatte eine Entscheidung bis spätestens 20 Uhr gefordert – die Antwort aus Genua kam zwar, aber mit Einschränkungen. Statt des gewohnten Stabs wollte die Samp lediglich drei Mitarbeiter übernehmen. Das war für Possanzini das Trennungsmoment.

Der FC Südtirol akzeptierte alle Bedingungen: Vierjahresvertrag bis 2029, Budget für vier Neuzugänge im Sommer und volle Kontrolle über das Co-Trainer-Trio, Analysten-Team und Athletik-Abteilung. Eine Familien-Entscheidung, wie der 47-Jährige nachts um 23:47 Uhr via Instagram andeutete: „Manchmal geht’s nicht um das größte Licht, sondern um das hellste.“

Roma schaltet nach ffp-alarm von marseille

Roma schaltet nach ffp-alarm von marseille

Während Possanzini noch die Koffer packt, arbeitet die Roma im Hintergrund an einer Sensation. Nachdem die UEFA dem OM gestern eine Frist bis 30. Juni für Verkäufe setzte, hat der Klub aus der Hauptstadt die Chance, Mason Greenwood für rund 25 Millionen Euro loszueisen. Atletico Madrid war bislang Favorit, doch die FFP-Klemme macht Roma zum neuen Spielführer.

Greenwood selbst zeigt sich offen für die Serie A. Die Aussicht, unter Daniele De Rossi wieder zur alten Stärke zu finden, überzeugt ihn mehr als ein Mittelfeldplatz im Wettbewerbs-Getümmel Spaniens. Noch ist nichts unterschrieben, aber die Verhandlungen laufen auf Hochtouren.

Napoli plant rechte flügel-revolution

Napoli will die Defensive komplett umbauen und hat Nahuel Molina ins Visier genommen. Der Argentinier, 28, galt schon bei Juventus als Wunschspieler von Massimiliano Allegri. Seine Offensiv-Qualitäten rechts passen perfekt in das neue System von Coach Antonio Conte.

Doch der Deal ist teuer. Atletico Madrid verlangt 35 Millionen Euro – eine Summe, die Napoli nur zahlen will, wenn Khvicha Kvaratskhelia einen neuen Klub findet. Alternativ schielt der Klub auf Juanlu Sánchez (Sevilla) und Norton-Cuffy (Genoa).

Atalanta setzt auf italiano purismo

Die Orobici halten an ihrer Philosophie fest und haben Gianluca Gaetano ins Visier genommen. Der Mittelfeldspieler von Cagliari wurde dort von Coach Fabio Pisacane vom offensiven zum defensiven Mittelfeld umgeschult – genau die Position, die Atalanta aktuell nicht besetzt hat. Ein Transfer könnte schon diese Woche über die Bühne gehen.

Lecce verlängert mit di francesco bis 2028

Eusebio Di Francesco bleibt in Apulien. Der Coach, der Lecce vor dem Abstieg bewahrte, unterschreibt bis 2028. Das Treffen mit neuem Sportdirektor Stefano Trinchera gestern Abend war kurz und ergebnisorientiert. „Wir bauen weiter auf Eusebio“, sagte Trinchera. „Er kennt die Liga und die Spieler.“

Lazio holt galassi ablösefrei

Lazio macht Ernst. Nach Alfonso Pedraza präsentiert der Klub Bruno Galassi, 19-jähriger Defensiv-Allrounder aus der Akademie von Real Madrid. Der Transfer ist kostenlos, enthält aber eine 50-Prozent-Weiterverkaufsklausel. Galassi kann sowohl als Sechser als auch als Innenverteidiger spieren.

Weitere Transfers stehen bevor. Coppola (Innenverteidiger) und Asp Jensen (Dänemark, offensives Mittelfeld) sollen bis Wochenende folgen. Die Sommer-Transferperiode startet offiziell am 29. Juni, endet am 1. September. Aber wer wartet schon bis dahin?