Porto sagt lewandowski ab – 25 millionen sind zu viel, 90 aus saudi-arabien locken

Robert Lewandowski steht mit 37 Jahren vor dem nächsten Karriereknick. Der Vertrag beim FC Barcelona läuft aus, die Gerüchte kochen – und nun legt der FC Porto nach Sky-Spekulationen die Karten auf den Tisch: Kein Transfer, kein Traum, nicht einmal eine Verhandlung. Grund: Das Gehalt des Polen sprengt die komplette Lohnstruktur der Dragões.

André villas-boas rechnet hart ab

„Es ehrt uns, mit Lewandowski in Verbindung gebracht zu werden“, sagt Klubpräsident André Villas-Boas in Lissabon, „aber die finanzielle Realität des FC Porto lässt so ein Projekt nicht zu.“ Lewandowski kostet in Barcelona rund 25 Millionen Euro brutto pro Jahr, inklusive aller Prämien. Für Porto eine Zahl, die fast dem kompletten Etat für neue Spieler entspricht. Villas-Boas, selbst einst Trainer bei Chelsea und Tottenham, macht keinen Hehl aus der nüchternen Rechnung: „Wir haben drei Polen im Kader, sie passen gut. Aber Lewandowski liegt außerhalb jeder Diskussion.“

Die Absage kommt, obwohl der Stürmer die portugiesische Liga durchaus reizen würde. Weniger Lauferei, mehr Raum im Strafraum, ein letzter Titel auf europäischem Boden. Doch Porto zieht sich zurück – und schickt den Ball nach Spanien zurück.

Saudi-arabien wirft 90 millionen hin

Saudi-arabien wirft 90 millionen hin

Während Porto die Hände in die Taschen steckt, erhöht Al-Hilal offenbar das Gebot. Laut WP SportoweFakty soll der saudische Klub dem Torjäger ein Jahresgehalt von 90 Millionen Euro bieten – fast das Vierfache dessen, was er in Barcelona verdient. Die MLS schickt ebenfalls Emissäre, AC Mailand und Juventus schielen verstohlen, doch keiner der europäischen Topklubs will das Salär derzeit stemmen.

Barça selbst hält die Karten noch eng an die Brust. Sportdirektor Deco schwieg sich zuletzt aus, Präsident Joan Laporta betonte „die Wichtigkeit von Lewandowski für das Marketing“, doch hinter den Kulissen arbeitet die Geschäftsführung an einem Gehaltsdeckel. Verlängern, reduzieren oder gehen lassen – die Entscheidung soll bis Ende Juni fallen.

Lewandowski selbst trainiert weiter mit der Ruhe eines Mannes, der schon in drei Ligen Torschützenkönig war. Er weiß: Wer 30 Liga-Tore in einer Saison schießt, hat immer einen Klub. Die Frage ist nur, wer die Rechnung bezahlt. Porto sagt Nein. Saudi-Arabien sagt Komm. Und Barcelona? Barcelona schweigt – und zahlt bislang weiter.