Porto demontiert stuttgart – villas torjäger beendet torflaute
Zwei haarsträubende Abwehr-Patzer binnen sieben Minuten – und schon lag der VfB Stuttgart im eigenen Stadion mit 0:2 zurück. Der FC Porto, an der Seitenlinie von Italiens Shootingstar-Coach Francesco Farioli gesteuert, nutzte die Blackout-Phase gnadenlos und kann nach dem 2:1 im MHP-Arena schon vom Halbfinale träumen.
Stuttgarts lehrstunde: ballbesitz allein gewinnt keine k.o.-spiele
Die Schwaben dominierten die Anfangsphase, doch einmal mehr zeigte sich: In der Europa League zählt Effizienz, nicht Ballbesitz. In der 21. Minute presste Moffi Keeper Nübel, dessen Abschlag landete beim Mittelstürmer – 1:0. Kurz darauf probierte Ito einen riskanten Doppelpass auf der eigenen Hälfte; Mora nahm den Querschläger volley und versenkte zum 2:0. Gomes hätte sogar das 3:0 erzielt, doch sein Distanzschuss klatschte gegen die Latte.
Stuttgart kam noch vor der Pause heran: Undav schaltete nach einem Zweikampf mit Thiago Silva schneller, drehte sich und platziert flach zum Anschlusstreffer. Die Arena bebte, die Wende schien möglich. Doch Stiller’s vermeintlicher Ausgleich in der 73. Minute wurde wegen knappen Abseits zurückgenommen – ein VAR-Dezision, die die Schwaben aus der Bahn warf.

Watkins beendet 483 torlose minuten – villa im viertelfinale-takt
Im Norden Frankreichs dagegen lief es glatt für die Villans. Ollie Watkins beendete seine 483-minütige Torflaute in der Europa League und köpfte nach einem gelungenen Ballon von Diaby über Keeper Ozer hinweg. Der Treffer fiel in der 61. Minute, war gleichzeitig der erste Torschuss der Engländer aufs Tor – Effizienz pur. Buendía scheiterte noch in der Schlussphase per Fallrückzieher, doch der 1:0-Sieg reicht, um Villa in eine komfortable Ausgangsposition zu bringen.
Taborda lässt betis erzittern – drama in athen
Im Olimpiko von Athen lieferten sich Panathinaikos und Betis ein intensives Kräftemessen. Die Spanier kontrollierten lange das Tempo, doch die Partie kippte in der 59. Minute: Zaroury sah Gelb-Rot, weil er nach bereits verwarntem Foul erneut grätschte. Betis drängte, vergaß aber das Spiel zu killen. In der 87. Minute foulte Llorente im Strafraum – zweite Gelbe, Rote Karte, Elfmeter. Taborda verwandelte sicher, Athen feierte einen 1:0-Sieg, der das Rückspiel zum offenen Feuerwerk macht.
Fazit: Die Auswärtsmannschaften holten sich die bessere Ausgangslage – ein Vorteil, der in der Europa League gerne mal Gold wert ist. Das Rückspiel verspricht Drama, denn Stuttgart muss nun in Portugal dreifach nachlegen, Betis darf sich nicht noch einmal einschüchtern lassen. Die Villa hingen kann schon mal den Flug nach der nächsten europäische Station planen.
