Politt dominiert: dritter titel im zeitfahren!
Streudorf – Nils Politt hat im Thüringer Wald Geschichte geschrieben und sich zum dritten Mal in seiner Karriere den deutschen Zeitfahrmeistertitel gesichert. In einem packenden Rennen, das von Hitze und Nervenkitzel geprägt war, setzte sich der 32-Jährige knapp gegen seine Konkurrenten durch und untermauerte damit seinen Ruf als einer der besten Zeitfahrer Deutschlands.
Die sekunde zählt: ein kopf-an-kopf-rennen
Die Entscheidung fiel in allerletzter Minute. Politt, der die 41 Kilometer lange Strecke rund um Streudorf in einer beeindruckenden Zeit absolvierte, hatte nur einen Sekunden Vorsprung auf Maximilian Walscheid. Jasha Sütterlin fehlten lediglich zwei Sekunden auf den neuen Champion – ein Beweis für die hohe Leistungsdichte im deutschen Zeitfahren.
Besonders bitter für Maximilian Schachmann, der als Titelverteidiger antrat, aber mit 13 Sekunden Rückstand nur den vierten Platz belegte. Der junge Florian Lipowitz, vielversprechendster Nachwuchsfahrer und potenzieller Kandidat für die Tour de France, fehlte bei den Meisterschaften, was die Konkurrenz zusätzlich auf Trab hielt.
Witterung keine Hürde: Im Gegensatz zu anderen Sportveranstaltungen, die aufgrund der Hitze abgesagt werden mussten, konnte die DM ohne Probleme durchgeführt werden. Die Organisatoren reagierten flexibel, indem sie die Verpflegungszonen entlang der Strecke öffneten, um den Fahrern ausreichend Flüssigkeit anbieten zu können – eine kluge Entscheidung angesichts der Temperaturen über 31 Grad.

Das wochenende steht noch bevor: straßenrennen für damen und herren
Das Wochenende bietet aber noch weitere Highlights: Am Samstag kämpfen die Damen um den deutschen Meistertitel im Straßenrennen, wobei Paris-Roubaix-Siegerin Franziska Koch als Titelverteidigerin antritt. Ein Tag später stehen die Männer auf dem Programm, die sieben Runden eines Rundkurses bewältigen müssen. Georg Zimmermann, der im Vorjahr in der Pfalz siegte, wird sicherlich ebenfalls eine Rolle spielen.
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