Schweizerischer spott auf der wm: trump und infantino im visier!
Die Fußballweltmeisterschaft in Nordamerika sorgt nicht nur für packende Spiele, sondern auch für politische und diplomatische Paukenschläge am Spielfeldrand. Guy Parmelin, der Schweizer Bundespräsident, sorgte mit einer provokanten Geste für Aufsehen: Er präsentierte sich mit einer roten Kappe, die sich verspottend auf Donald Trumps «Make America Great Again»-Kampagne bezieht. Der Schriftzug «Switzerland Great Since 1291» unterstrich die Pointe auf ironische Weise.
Keir starmer träumt von einem feiertag
Auch der britische Premierminister Keir Starmer schaltet sich in die WM-Fieber ein. Er ließ durchblicken, dass im Falle eines englischen Triumphes ein nationaler Feiertag ausgerufen werden könnte. «Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber fragt mich nach der Finalpartie noch einmal…», so Starmer. Ein Wechsel an der Regierungsposition steht ihm unmittelbar bevor, was die mögliche Feier noch dringlicher erscheinen lässt.
Pierluigi Collina, der Schiedsrichter-Chef der FIFA, wies Behauptungen zurück, die FIFA-Schiedsrichterläufe könnten manipuliert werden. «Niemand kann behaupten, dass die Schiedsrichterentscheidungen von jemandem beeinflusst werden, nicht einmal vom FIFA-Präsidenten Gianni Infantino», betonte Collina nach jüngsten Kontroversen, insbesondere im Hinblick auf das Spiel Argentinien gegen Ägypten.

Die kunst des elfmeter-schießens
Im Vorfeld der anstehenden Viertelfinals, in denen ein Elfmeterschießen nicht ausgeschlossen werden kann, analysierte Opta alle Elfmeter, die bei WM-Endrunden seit 1982 verwandelt wurden. Die Statistik zeigt: Es lohnt sich, den Elfmeter in der ersten Hälfte der Schießerei zu schießen, und vor allem, wohin man zielt, um die Erfolgsquote zu maximieren.

Monarchien gegen republiken: ein königliches duell
Die Viertelfinalspiele stehen im Zeichen einer ungewöhnlichen Konfrontation: Fünf Monarchien treffen auf drei Republiken. Besonders die norwegischen Prinzen beehren sich, um ihr Team anzufeuern, während Prinz William bislang nur von zu Hause aus zuschaut – ein Auftritt im Falle eines Finales wäre jedoch wahrscheinlich.
Heute stehen die Viertelfinals an. Frankreich trifft um 22:00 Uhr deutscher Zeit in Boston auf Marokko. Morgen folgt ein Duell zwischen Spanien und Belgien in Los Angeles (21:00 Uhr). Am Samstag ist Miami Schauplatz des Spiels Norwegen gegen England (23:00 Uhr), während Argentinien und die Schweiz das Turnier in Kansas City in der Nacht abschließen (3:00 Uhr).
Die Fußballwelt hält den Atem an, während die Spannung auf den entscheidenden Spielen der WM steigt. Die politischen Spielchen am Spielfeldrand unterstreichen die globale Bedeutung dieses Ereignisses.
