Kwasniok trotzt der krise: köln glaubt noch fest an sich
Vier Spiele ohne Sieg, zwei Punkte Abstand zum Relegationsplatz, acht Verletzte zuletzt gegen Augsburg – und mittendrin ein Trainer, dem das alles erstaunlich wenig anzuhaben scheint. Lukas Kwasniok steht vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend unter echtem Druck. Und er weiß das. Er sagt es sogar selbst.

Der samstagabend-fluch muss endlich enden
Sechsmal trat der 1. FC Köln in dieser Saison um 18:30 Uhr an. Sechsmal verlor er. Diese Statistik allein ist ein kleines Albtraum-Kapitel für sich. Gegen den BVB soll der Bann gebrochen werden – zu Hause, vor eigenem Publikum, mit dem Rücken langsam aber spürbar zur Wand.
Kwasniok erschien am Donnerstag auf der Pressekonferenz nicht wie jemand, der schlechte Nachrichten verwaltet. Er kam mit Notizen. Mit Beispielen. Mit einer Überzeugung, die man ihm entweder glaubt oder für Selbstschutz hält. „Im Leben brauchst du immer Visionen
