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Keßler in der politik: fußball-legende wird staatsministerin!

Ein überraschender Wechsel erschüttert die deutsche Sportwelt: Nadine Keßler, ehemalige Weltfußballerin und UEFA-Direktorin, soll dem Handelsblatt zufolge in die Politik wechseln und als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt in die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz einsteigen. Damit endet eine beeindruckende Karriere auf dem grünen Rasen und in der Sportadministration abrupt – und markiert einen neuen Meilenstein für die 38-Jährige.

Der abschied von der uefa

Die Europäische Fußball-Union äußerte sich zunächst nicht zu dem angekündigten Wechsel. Keßler hatte seit 2017 für die UEFA gearbeitet und zuletzt den Bereich Frauenfußball geleitet. Ihr Engagement in der europäischen Fußballfamilie war stets von Professionalität und Leidenschaft geprägt.

Schenderlein räumt auf und macht platz

Schenderlein räumt auf und macht platz

Die aktuelle Amtsinhaberin, Christiane Schenderlein (CDU), verlässt das Amt der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Zuge eines Regierungsumbaus und wechselt als Parlamentarische Staatssekretärin ins Bundesgesundheitsministerium. In ihren 14 Monaten im Amt, so Schenderlein, habe sie wichtige Vorhaben des Koalitionsvertrags umsetzen können, insbesondere die Reform der Spitzensportförderung, die nach jahrelangen Debatten nun erfolgreich abgeschlossen ist. Ihr Sportfördergesetz wurde in der letzten Sitzungswoche vom Bundestag mit großer Mehrheit verabschiedet. Auch der Olympia-Bewerbungsprozess und das Zentrum für Safe Sport gehörten zu ihren Schwerpunkten.

Eine karriere voller triumphe

Eine karriere voller triumphe

Nadine Keßler blickt auf eine glanzvolle Karriere zurück. Viermal deutsche Meisterin mit Turbine Potsdam und VfL Wolfsburg, dreimal Champions-League-Siegerin und zweimal DFB-Pokalsiegerin – ihre Erfolgsliste liest sich wie ein Lehrbuch für ambitionierte Fußballerinnen. Als Europameisterin von 2013 bestritt sie 29 Länderspiele (10 Tore), bevor schwere Knieverletzungen im April 2016 ihr vorzeitig ein Ende setzten, damals gerade mal 28 Jahre alt. Bereits 2023 war sie als mögliche Nachfolgerin von Oliver Bierhoff beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gehandelt worden, entschied sich jedoch für die UEFA.

Merz schweigt – die sportwelt spekuliert

Merz schweigt – die sportwelt spekuliert

Bundeskanzler Merz äußerte sich zu der Personalie zunächst nicht. Der Wechsel Keßlers in die Politik wirft Fragen auf: Wer wird ihre Nachfolge bei der UEFA antreten? Und welche politischen Schwerpunkte wird die ehemalige Weltfußballerin in ihrem neuen Amt setzen? Die Antwort auf diese Fragen wird die Sportwelt mit Spannung verfolgen. Der Aufstieg einer Sportlerin in höchste politische Verantwortung – ein Signal für die Zukunft des deutschen Sports.