Infantinos Position Bröckelt Nach Gescheiterten Investorenplänen

Nach dem Scheitern seiner Investorenpläne gerät FIFA-Präsident Gianni Infantino zunehmend unter Druck. Lange galt er als unantastbar, doch nun distanzieren sich selbst langjährige Unterstützer von ihm.

Infantino Steht Um Seine Zukunft

Gianni Infantino, seit über zehn Jahren Präsident der FIFA, muss nun um seinen Posten fürchten. Der Deal mit privaten Investoren, der Anteile an zukünftigen Turnieren hätte verkaufen sollen, führte zu einer massiven Krise. Selbst Kanadas Premierminister Mark Carney entzieht ihm das Vertrauen.

UEFA Äußert Scharfe Kritik

UEFA Äußert Scharfe Kritik

Die UEFA, seit jeher eine Kritikerin Infantinos, warf ihm vor, gegen seine eigenen Wahlversprechen von Transparenz und der Verwendung der FIFA-Gelder zum Wohle des Fußballs verstoßen zu haben. Ein UEFA-Statement bezeichnete den Deal als „schäbig“ und „undurchsichtig“.

Globale Entrüstung und Drohungen mit Boykott

Globale Entrüstung und Drohungen mit Boykott

Nach dem europäischen Dachverband lehnten auch CONCACAF und die AFC den Investorendeal ab. Die UEFA stimmte sogar für einen möglichen WM-Boykott, sollte der Deal durchgesetzt werden. Trotz anfänglicher Ablehnung der Kritik durch die FIFA, musste Infantino schließlich einlenken.

Erfolge und Eigentor

Die XXL-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika war für Infantino ein wirtschaftlicher Erfolg mit Rekordeinnahmen von rund 15 Milliarden US-Dollar. Allerdings trieb er mit seinen Investorenplänen die Kommerzialisierung des Fußballs weiter voran und schuf damit ein Eigentor.