Deutsches eishockey-team kämpft sich ins viertelfinale – italien-spiel fordert tributz

Hart erkämpfter sieg gegen italien: deutschland im olympia-viertelfinale

Mailand – Nach einem zähen und physisch anstrengenden Spiel gegen Gastgeber Italien hat sich das deutsche Frauen-Eishockeyteam ins Viertelfinale der Olympischen Winterspiele gekämpft. Der 2:1-Sieg war hart erkämpft, wie Bundestrainer Jeff MacLeod betonte: „Sehr hart, sehr physisch.“ Trotzdem stehen die deutschen Eishöcklerinnen nun im Viertelfinale.

Physisches duell und strittige szenen

Physisches duell und strittige szenen

Das Spiel war geprägt von Zweikämpfen und einer hohen Intensität. Sandra Abstreiter, die deutsche Torhüterin, fasste die Spielweise zusammen: „Wir haben sehr körperbetont gespielt. Und genauso haben sie es auch gemacht.“ Bundestrainer MacLeod bemängelte, dass die Grenzen der Erlaubten manchmal überschritten wurden. Insbesondere ein Check gegen Daria Gleißner sorgte für Aufsehen.

Gleißners reaktion auf den check

Gleißners reaktion auf den check

Kapitänin Daria Gleißner wurde im zweiten Drittel von einem Open-ice-Hit überrascht. Nach kurzer Behandlung konnte sie jedoch ins dritte Drittel zurückkehren. „Sie ist noch dran, sage ich mal“, kommentierte sie nach dem Spiel und zeigte sich kämpferisch. Sie räumte ein, dass sie im nächsten Duell stabiler stehen müsse.

Italien als starker gegner unterschätzt

Das deutsche Team hatte den Gastgeber Italien keineswegs unterschätzt. Abstreiter betonte: „Wir wussten, dass keine der Mannschaften ein einfacher Gegner wird. Die Italienerinnen haben gegen keinen Gegner das Spiel leicht hergegeben.“ Auch Gleißner lobte den Konkurrenten: „Wir haben uns schwergetan, aber mein Respekt auch an die Italienerinnen. Sie haben wirklich ein starkes Spiel gemacht.“

Kluges zaubertor und die aussicht auf das viertelfinale

Dank eines späten, sehenswerten Tores von Laura Kluge sicherte sich Deutschland den zweiten Platz in Gruppe B und umgeht somit das beste Team der Gruppe A. Kluge ist mit sieben Punkten aus vier Spielen die beste Scorerin des Turniers. Ihr Siegtreffer in der 59. Minute, eine Glanzleistung im Stil von Connor McDavid, war entscheidend. „Als ich Laura alleine aufs Tor zulaufen sah, dachte ich mir nur so: Ja, that's it“, so Teamkollegin Gleißner.

Ausblick auf das viertelfinale und die stärken der konkurrenz

Bundestrainer MacLeod zeigte sich mit acht Punkten aus den vier Gruppenspielen zufrieden, insbesondere angesichts der Erfahrung einiger Spielerinnen bei ihren ersten Olympischen Spielen. Er betonte, dass die USA und Kanada aufgrund ihrer breiten Spielerbasis und ihres hohen Skill-Levels eine besondere Herausforderung darstellen. Dennoch will er seinen Spielerinnen vermitteln, dass die Gegner nur Menschen sind und alles möglich ist.

Die top-scorerin und das teamgeist

Laura Kluge überzeugt nicht nur durch ihre Tore, sondern auch durch ihren Teamgeist. Bundestrainer MacLeod plant, die Spielerinnen auf das Viertelfinale vorzubereiten, indem er ihnen verdeutlicht, dass auch die vermeintlich überlegenen Mannschaften verwundbar sind. „Wir werden den Spielerinnen sagen, dass das auch nur Menschen sind. Sie sind genau wie wir.“

Statistiken und weitere informationen

TeamPunkte
Schweden12
Deutschland8
Italien3