Pokal-pleite in lünerburg? werder bangt um millerntor-heimspiel!
Die Luft in Bremen ist dicker als der Nordseenebel. Steht das DFB-Pokalspiel gegen den Lüneburger SK Hansa tatsächlich im Hamburger Millerntorstadion stattfinden? Der Bundesliga-Absteiger hat mit einem unerwarteten Problem zu kämpfen: Die Nachfrage nach Tickets übersteigt bei weitem die Kapazitäten im eigenen Stadion. Eine Verlegung nach Hamburg rückt immer näher – und sorgt für Kopfschmerzen.

Verhandlungen mit st. pauli: ein katz-und-maus-spiel
Der LSK Hansa, gefühlt das ganze Dorf am Ball, rechnet mit einem Zuschaueransturm, der das eigene Stadion sprengen würde. Daher die Verhandlungen mit dem FC St. Pauli, dem traditionsreichen Verein aus der Elbmetropole. Ein Treffen zwischen den Verantwortlichen steht bereits für Freitag an, bei dem es um die Nutzung des Millerntors gehen soll. Doch die Geschichte zeigt: St. Pauli macht es nicht immer leicht.
Denn erinnern wir uns an 2022, als der FC St. Pauli dem ambitionierten Regionalligisten Teutonia Ottensen die Nutzung des eigenen Stadions für ein Pokalspiel gegen RB Leipzig verweigerte. Ein Machtwort, das damals für viel Kritik sorgte. Ob sich die Geschichte wiederholt, bleibt abzuwarten.
Ein Faktum steht fest: Der FC St. Pauli wird an dem Pokalwochenende (21.-24. August) selbst nicht auf sein Heimstadion angewiesen sein. Das Team von Trainer Fabian Hürzeler gastiert in der ersten Runde bei Rot-Weiss Essen.
Und während in Bremen die Verhandlungen laufen, gibt es auch finanzielle Neuigkeiten. Wie der Verein mitteilte, werden die Dauerkartenpreise im Weser-Stadion durchschnittlich um 8,8 Prozent steigen. Eine Maßnahme, die Werder offenbar benötigt, um die weitere Entwicklung des Klubs voranzutreiben. Ob die Fans diesen Schritt mittragen, wird sich zeigen. Aber eines ist klar: Der Pokal, der Traum von der Revanche, könnte für Werder in ungewohnter Umgebung stattfinden. Und das könnte das Spiel noch einmal völlig neu definieren.
