Pogacars sorge um zigart überschattet tour de suisse-sieg
Tadej Pogacar, der unangefochtene Star der Rad-Szene, feiert zwar seinen erneuten Triumph bei der Tour de Suisse, doch der Jubel wird von tiefer Besorgnis um seine Verlobte, Urska Zigart, getrübt. Während Pogacar seine Führung im Gesamtklassement verteidigte, bangte er um das Wohl seiner Sportlerin-Partnerin, die bei einem schweren Sturz im Rennen der Frauen verletzt wurde.

Ein schockmoment am straßenrand von locarno
Der Unfall ereignete sich nur wenige Kilometer vor dem Ziel in Locarno. Urska Zigart verlor bei hohem Tempo die Kontrolle über ihr Rad, nachdem sie an einer Bodenschwelle hängen blieb. Der Sturz führte zu einem Kopfaufprall und einer Fraktur des Kieferknochens. Zusätzlich erlitt die 29-Jährige schwere Schürfwunden. Die Ärzte mussten zunächst auch den Verdacht auf eine Gehirnerschütterung abklären, doch Glücklicherweise konnten schwerwiegendere Verletzungen ausgeschlossen werden, so das Team AG Insurance-Soudal.
Pogacar, der sich nach dem Rennen am Telefon meldete, zeigte deutlich seine tiefe Besorgnis. Er trat zwar zur zweiten Etappe an, verzichtete aber auf sein gewohntes Solo-Können und hielt sich weitgehend zurück. Romain Grégoire sicherte sich den Etappensieg, während Pogacar mit vier Sekunden Rückstand auf dem achten Platz ins Ziel kam. Trotzdem bleibt sein Vorsprung auf Richard Carapaz in der Gesamtwertung komfortabel, nämlich 2:50 Minuten. Die Generalprobe für die Tour de France, die am 4. Juli in Barcelona beginnt, verläuft also sportlich weiterhin nach Plan.
Doch die Gedanken des vierfachen Tour-de-France-Siegers sind unweigerlich bei seiner Verlobten. Der Schockmoment in der Schweiz hat die sportliche Leistung in den Hintergrund gedrängt – eine bittere Realität, die selbst den größten Athleten daran erinnert, dass das Leben außerhalb des Rennens manchmal unvorhergesehene Wendungen nimmt. Die Stärke und der Wille von Urska Zigart, die sie zweifellos zeigen wird, um sich von ihren Verletzungen zu erholen, werden Pogacar sicherlich zusätzlich motivieren, wenn er Ende Juli in Frankreich um den nächsten Tour-Sieg kämpft.
n,