Pogacar übertrifft legenden: armstrong erklärt das aus!
Tadej Pogacar hat
das Herz der Radsportwelt erneut erobert – und die Debatte um den größten Fahrer aller Zeiten neu entfacht. Sein brillanter Sieg beim Tour de Flandern, der dritte in seiner Karriere, lässt selbst unerschütterliche Merckx-Anhänger ins Schwitzen geraten. Ein Mann, der diese Diskussion kennt wie kein anderer, hat sich nun klar positioniert: Lance Armstrong.
Die messlatte liegt plötzlich ganz woanders
Pogacar demonstrierte nicht nur seine außergewöhnliche Klasse auf den kopfsteinpflasterten Straßen Belgiens, sondern vollendete auch eine Leistung, die ihresgleichen sucht. Vier Monumente in Folge – eine Serie, die das Radrennen neu definiert. Seine Bilanz von 12 Siegen in 22 Monumenten unterstreicht seine dominante Präsenz und lässt viele Experten sprachlos zurück. Die Frage ist nicht mehr, ob Pogacar zu den Besten gehört, sondern ob er bereits der Beste aller Zeiten ist.
Und Lance Armstrong, der selbst einst als unbesiegbar galt, scheint sich dieser Realität nun gestellt zu haben. “Diese Diskussion um Eddy Merckx und Tadej Pogacar… ehrlich gesagt, wir müssen damit aufhören. Das ist vorbei, meiner Meinung nach. Dieser Junge ist einfach so gut. Er ist der Beste aller Zeiten, ohne Frage”, erklärte der Amerikaner in einem Interview. Seine Worte sind ein Erdbeben im Radsport.
Doch Pogacar ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Bereits am 12. April winkt ihm die nächste Herausforderung: Paris-Roubaix, das “Hölle des Nordens”. Ein Sieg dort würde ihn in den exklusiven Kreis der Fahrer aufnehmen, die alle fünf Monumente für sich entscheiden konnten – eine Leistung, die nur wenigen Legenden wie Rik Van Looy, Roger de Vlaeminck und eben auch Eddy Merckx gelungen ist. Aber Pogacar träumt von noch mehr: dem Triumph in allen wichtigen Rennen des Jahres.
Johan Bruyneel, ebenfalls eine feste Größe im Radsport, stimmt Armstrong zu. Er betont die zunehmende Schwierigkeit des modernen Radsports und Pogacars beispiellose Vielseitigkeit: “Ich stimme zu. Es lassen sich schließlich nicht mal verschiedene Epochen vergleichen. Die Konkurrenz ist heute härter. Und die Tatsache, dass er in praktisch jedem Rennen gewinnen und dominieren kann… Dass er nächste Woche der große Favorit für Paris-Roubaix ist… Und dann auch noch der Favorit für die Tour de France und alle anderen Rennen, die er fährt – er tritt nicht oft an, aber wenn, dann um zu gewinnen. Und er gewinnt immer. Und gewinnt auf jede erdenkliche Weise.”
Pogacars Fähigkeit, seine Gegner zu analysieren und auszuspielen, ist beängstigend. Er scheint quasi zu spüren, wann er zuschlagen muss, und seine Gegner sind sich dessen bewusst. Einzig ein unglücklicher Sturz oder Pech könnte seinen Siegeszug stoppen – aber selbst dann scheint er unaufhaltsam.
Die Radsportwelt hält den Atem an. Tadej Pogacar hat den Standard neu definiert und die Diskussion um die größten Legenden aller Zeiten neu entfacht. Wer wird seine Erfolge übertreffen? Die Antwort scheint sich bereits abzuzeichnen: Es wird schwer.
