Pogacar dominiert: wird flandern zum ausrufezeichen?
Oudenaarde steht vor der Tür, und die Frage, wer Tadej Pogacar herausfordern kann, beschäftigt die Radsportwelt. Nach dem verpassten Duell mit Mathieu van der Poel in Mailand-Sanremo, wo Tom Pidcock überraschend aufblitzte, gilt die Flandern-Rundfahrt als nächste Bewährungsprobe für die beiden Monumente-Jäger der letzten Jahre. Jens Voigt, unser Experte, warnt: Die Angst vor Pogacar ist allgegenwärtig, selbst wenn er mit Fieber am Start wäre.
Die serie spricht für van der poel – doch pogacar hat die kontrolle
In den letzten vier Jahren wechselten sich van der Poel und Pogacar am Ziel in Oudenaarde ab. Der Gesetzmäßigkeit nach würde der Niederländer nun die Oberhand gewinnen. Doch Pogacar hat in dieser Saison bei Mailand-Sanremo bereits angedeutet, dass er seinen Rivalen unter Druck setzen kann. Obwohl beide stürzten, wirkte van der Poel deutlich angeschlagen. Pogacar wird nun versuchen, wie im Vorjahr, die Konkurrenz in den finalen Kopfsteinpflasteranstiegen – Oude Kwaremont und Paterberg – abzuschütteln und als Solist zu triumphieren.
Das Team Visma-Lease a Bike setzt natürlich voll auf Pogacar. Aber auch Alpecin-Deceuninck mit Mathieu van der Poel hat eine starke Mannschaft. Christophe Laporte könnte hier eine wichtige Rolle spielen, zeigte er doch in den letzten Jahren immer wieder seine Stärke auf solchen Kursen.

Die angst vor pogacar: ein psychologischer faktor
Jens Voigt bringt es auf den Punkt:
