Pogacar dominiert das giro d'italia: blick auf den tour-sieg!
Tadej Pogacar hat das Schweizer Etappenrennen im Griff – und das auf beeindruckende Weise. Der Slowene sicherte sich nicht nur den Gesamtsieg des Giro d’Italia, sondern demonstrierte dabei eine schier unglaubliche Dominanz, die den Blick bereits auf den kommenden Tour de France richtet. Ein Mann, eine Mission: Pogacar will Geschichte schreiben.
Die schweizer berge beben: pogacar setzt ein zeichen
Von Anfang an war klar: Pogacar kam nicht nur, um teilzunehmen. Mit drei Siegen in fünf Etappen, darunter eine spektakuläre Solofahrt über 71 Kilometer in Sondrio, eine knappe Zeitfahrautgabe gegen Van der Poel und der triumphalen Aufstiegserfolg in Villars-sur-Ollon, katapultierte sich der UAE Emirates-Fahrer an die Spitze des Klassements. Die Konkurrenz? Weit und breit nicht in Sicht. Carapaz liegt bereits über sechs Minuten zurück, Vacek sogar fast sieben.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Pogacar ist in dieser Saison eine Siegemaschine. In nur 15 Rennen hat er bereits 13 Erfolge auf seinem Konto – insgesamt sind es nun 121 Siege in seiner Karriere. Dazu zählen Siege bei Strade Bianche, Mailand-Sanremo, Gent-Wevelgem und Liege-Bastogne-Liege. Selbst ein zweiter Platz in Roubaix konnte seinen Erfolg nicht schmälern.

Der duell mit vingegaard: pogacar schärft sich für frankreich
Die Herausforderung beim Tour de France ist nun offiziell angenommen. Nachdem Jonas Vingegaard im vergangenen Jahr das Rennen dominierte, ist Pogacar bereit für seine Antwort. Mit bereits vier Tour-Siegen (2020, 2021, 2024 und 2025) hat der 27-Jährige ein klares Ziel vor Augen: Er will in die Fußstapfen von Anquetil, Merckx, Hinault und Indurain treten und als erster Fahrer fünf Tour-Titel erringen. Das Jahr 2027 könnte sogar der sechste Triumph werden – ein Unterfangen, das bisher keinem Radfahrer gelungen ist, nicht einmal dem umstrittenen Lance Armstrong.
Pogacars Leistung in der Schweiz ist ein klares Signal an die Konkurrenz: Er ist bereit, er ist hungrig und er wird alles daran setzen, seine Rivalen in Frankreich zu übertrumpfen. Die Vorbereitungen sind getroffen, die Form stimmt, und der Wille ist ungebrochen. Die Radsportwelt kann sich auf ein spannendes Duell einstellen – ein Duell, das die Geschichte des Radsports neu schreiben könnte.
