Pistons demütigen cavaliers: cunningham dreht das spiel!
Detroit – Die Detroit Pistons haben den Cavaliers eine klare Lektion erteilt und sich in einem packenden Duell mit 107:97 durchgesetzt. Der Sieg bedeutet einen wichtigen Schritt in Richtung Conference-Halbfinale, denn Detroit führt die Serie nun mit 2:0. Doch der Triumph war knapper, als das Ergebnis vermuten lässt.

Cunningham entscheidet die partie im letzten viertel
Die Cavaliers, die zuvor als Favoriten in die Serie gestartet waren, wirkten erneut von der Leistung ihrer Stars abhängig. Während Donovan Mitchell mit 31 Punkten Akzente setzen konnte, blieb James Harden weit hinter den Erwartungen zurück. Der Routinier, der im Februar für viel Geld nach Cleveland kam, produzierte erneut eine enttäuschende Leistung und wurde von den Fans ausgepfiffen. Seine mangelnde Konstanz in den entscheidenden Momenten der Playoffs nagt am Ansehen des Teams.
Die Pistons hingegen konnten sich auf einen herausragenden Cade Cunningham verlassen. Der Point Guard, der in der ersten Halbzeit noch mit seiner Treffsicherheit zu kämpfen hatte, übernahm im letzten Viertel die Führung und führte sein Team zum Sieg. 25 Punkte, darunter 12 in den letzten zehn Minuten, und 10 Assists – ein starkes Zeichen von einem Spieler, der sich in der Verantwortung wohlfühlt. Tobias Harris unterstützte ihn mit 21 Punkten, während Duncan Robinson mit seinem Trefferlähmungs-freien Spiel (5 von 9 Dreiern) für zusätzliche Sicherheit sorgte.
Lo que nadie cuenta es, dass die Cavaliers bereits im letzten Viertel eine Führung erringen konnten, doch Cunningham konterte mit einer Serie von präzisen Pässen und erfolgreichen Würfen. Ein entscheidender Ballverlust Hardens kurz vor Schluss besiegelte das Schicksal der Cavaliers. Die Zahl spricht für sich: Harden erzielte nur 10 Punkte und war ein Schatten seiner selbst.
Die Abwehr der Pistons stand lange Zeit nicht stabil, aber im Verlauf des Spiels fanden sie besser ihren Rhythmus. Die Cavaliers hatten mit 23 vergebenen Würfen zu kämpfen, was ihre Chancen auf eine Wende deutlich reduzierte. Der Ausfall von Sam Merrill, der sich im ersten Spiel verletzte, tat sein Übriges.
Die Serie wandert nun nach Cleveland, wo die Cavaliers am Samstag versuchen werden, den Rückstand auszugleichen. Doch die Pistons haben gezeigt, dass sie auf fremdem Boden bestehen können. Ein Sieg von Detroit in Cleveland wäre ein Erdbeben und würde die Aussichten der Cavaliers auf den Einzug ins Conference-Finale drastisch schmälern.
