Piqué eskalatiert streit mit schiedsrichtern – drohungen und tunnel-verfolgungsjagd!
Die Launen des FC Andorra-Präsidenten Gerard Piqué haben neue Ausmaße erreicht. Nach wiederholten Verwarnungen wegen unsportlichen Verhaltens gegenüber Schiedsrichtern kulminierte der Ärger am gestrigen Abend in einer regelrechten Eskalation nach dem Spiel gegen Albacete.

Ein spiel, das aus dem ruder lief
Die Partie endete 0:1 für Albacete, doch die eigentliche Dramatik spielte sich nach dem Abpfiff ab. Laut dem Schiedsrichterprotokoll konfrontierte Piqué den Unparteiischen bereits in der Halbzeitpause mit „technischen Einwänden“ bezüglich seiner Leistung. Ein Verhalten, das, wie viele Beobachter anmerken, nicht gerade neu ist.
Doch der Abend sollte noch schlimmer werden. Cristian Lanzarote Abenoza, ein Spieler von Andorra, attackierte dem Protokoll zufolge den ersten Assistenten des Schiedsrichters mit den Worten: „Du bist der schlechteste Assistent der Kategorie“ – und das mehrfach. Der sportliche Direktor des FC Andorra, Jaume Nogués, mischte sich ebenfalls ein, indem er dem Schiedsrichterteam unterwarf: „Ihr habt uns extra hierhergeschickt, obwohl wir der Federación einen Brief geschrieben haben!“ und „Schlitzohren!“
Der Vorfall, der nun für Aufsehen sorgt, ist Piqués Verhalten im Tunnel zum Schiedsrichterraum. Dem Protokoll zufolge verfolgte der Andorra-Präsident den Schiedsrichter bedrohlich, kam ihm dabei „auf wenige Zentimeter an die Stirn“ und wetterte über die Schiedsrichterentscheidungen. Als er den Schiedsrichterraum betrat, brüllte er: „Jetzt macht ihr das aber ins Protokoll!“
Die Situation verdeutlicht einmal mehr die angespannte Atmosphäre im spanischen Fußball und wirft Fragen nach dem Verhalten von Funktionären auf. Die Federación Española de Fútbol muss nun entscheiden, welche Konsequenzen Piqués Verhalten nach sich ziehen wird. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Vorfall eine nachhaltige Änderung in Piqués Umgang mit Schiedsrichtern herbeiführen wird – oder ob die Spirale der Eskalation weiter sich dreht.
