Pimblett reißt sich erneut an topurias niederlage auf
Die Luft schnappt nach Ilia Topurias überraschendem Debakel gegen Justin Gaethje, und Paddy Pimblett lässt sich die Gelegenheit nicht nehmen, seinen Rivalen erneut zu verspotten. Nach dem Abbruch des Kampfes im UFC Casa Blanca, bei dem Topurias Bruder den Kampf beendete, schwingt ‘The Baddy’ erneut den verbalen Schlagstock.
Ein sieg für gaethje, ein gefundenes fressen für pimblett
Justin Gaethje demonstrierte eindrucksvoll seine Klasse und sicherte sich einen hart erkämpften Sieg, der ihm den Weg zurück an die Spitze des Lightweight-Divisions ebnen könnte. Doch für Paddy Pimblett ist dies vor allem ein Anlass, die vermeintliche Schwäche seines Gegners hervorzuheben. Er argumentiert, dass Topuria in einer entscheidenden Situation die Nerven verloren habe, während er selbst in seinem Kampf gegen Gaethje trotz erheblicher Verletzungen bis zum letzten Gong durchgehalten habe.
“Ich habe einige ganz ordentliche Treffer abbekommen, aber ich bin weitergekämpft und habe weiter geschlagen, bis zur letzten Sekunde”, erklärte Pimblett in einem Interview. “Manche haben diesen Kampfgeist in sich, andere nicht – und Topuria hat bewiesen, dass er aufgibt, wenn es schwierig wird.” Die Behauptung, dass Topurias Bruder den Kampf abgebrochen habe, weist Pimblett entschieden zurück. “Ich habe auch Pokes bekommen und bin weitergekämpft. Wenn mein Trainer das Gleiche sagen würde, würde ich bis zur letzten Sekunde kämpfen.”
Die Wortwahl des ‘Scousers’ ist dabei alles andere als subtil. Er bezeichnet Topuria als “kleine Hündin”, die “von der Bank aus aufgibt”. Ein deutliches Zeichen für die Rivalität, die zwischen den beiden Athleten besteht.

Lob für gaethje, die zukunft bleibt ungewiss
Trotz seiner provokanten Äußerungen gegenüber Topuria, zeigt Pimblett große Anerkennung für Gaethje. “Justin Gaethje hat seine beste Version gezeigt. Er ist eine Legende und ein zukünftiger Hall of Famer, und er hat sich diesen Sieg für seine unglaubliche Karriere verdient.”
Für Pimblett selbst steht nun der Kampf gegen Benoit Saint-Denis am 11. Juli an, einem weiteren wichtigen Event der International Fight Week, auf dem auch Conor McGregors Rückkehr erwartet wird. Ein überzeugender Sieg könnte ihn wieder in die Titelverlosung zurückbringen. Angesichts der zahlreichen Verletzungen Topurias und der damit verbundenen Ausfallzeit, mehren sich die Spekulationen über seinen möglichen Nachfolger als Herausforderer. Neben Pimblett, Arman Tsarukyan und Charles Oliveira könnten sogar Mauricio Ruffy, der Michael Chandler im UFC Casa Blanca schlug, in Frage kommen. Die Entscheidung, wer als Nächster gegen Gaethje antreten wird, dürfte von den kommenden Ergebnissen abhängen.
Die Niederlage Topurias hat die Lightweight-Division in ihren Grundfesten erschüttert und eine neue Dynamik geschaffen. Es bleibt abzuwarten, wer sich als der nächste große Herausforderer für den Titel herauskristallisieren wird.
