Petkovic hält zidane das vertrauen – trotz des debütsiegs!
Algerien hat am WM-Auftakt gegen Argentinien eine deutliche Niederlage kassiert, doch Nationaltrainer Vladimir Petkovic zeigt sich ungerührt. Stattdessen setzt er weiterhin voll auf seinen Torhüter Luca Zidane, den Sohn der Fußballlegende Zinédine Zidane. Ein klares Signal angesichts der wachsenden Kritik.
Zidane steht zur verfügung: der coach verteidigt seinen keeper
Das 0:3 gegen den amtierenden Weltmeister war zweifellos ein Dämpfer. Lionel Messi traf gleich dreimal und ließ Algerien im Stich. Die Diskussionen um die Leistung von Luca Zidane, der in dieser Situation nicht unbescholten blieb, gingen schnell heiß her. Einige forderten bereits einen Wechsel im Tor. Doch Petkovic lässt sich nicht beirren. „Jeder hat das Recht, Fehler zu machen. Ich bin sehr überzeugt von seinen Fähigkeiten“, erklärte der Coach auf der Pressekonferenz.
Die Nachwirkungen des Spiels und die anschließende Kritik scheinen Petkovic jedoch kaum erreicht zu haben. „Ich lese nichts. Ich habe keine Social-Media-Accounts“, betonte er gelassen. Eine Aussage, die zeigt, dass er sich auf die kommenden Aufgaben konzentriert und sich nicht von externem Druck beeinflussen lässt.

Amoura-fragezeichen: kann der stürmer gegen jordanien helfen?
Doch nicht nur die Torwart-Situation beschäftigt den Trainerstab. Auch die Einsatzfähigkeit von Wolfsburg-Stürmer Mohamed Amoura wirft Fragen auf. Eine Verletzung im Training sorgte für Unsicherheit. „Ich kann das noch nicht bestätigen. Wir haben immer noch eine Trainingseinheit und ich kann dazu erst morgen etwas sagen“, so Petkovic. Die Situation um den Angreifer könnte entscheidend für das Duell gegen Jordanien am Dienstag (5 Uhr/ZDF, MagentaTV und im Live-Ticker bei sportbild.de) sein, einem Spiel, in dem Algerien dringend Punkte benötigt.
Die Entscheidung für Zidane und die Abwarten bei Amoura zeigen, dass Petkovic einen kühlen Kopf bewahrt und auf seine Intuition setzt. Die WM ist noch jung, und die algerische Mannschaft hat die Chance, sich zurückzukämpfen. Ob Zidane dem Druck standhält und Amoura rechtzeitig fit wird, bleibt abzuwarten. Die kommenden Tage werden entscheidend sein für das Weiterkommen von Algerien im Turnier.
