Peterka am tiefpunkt: utah vor dem aus in den playoffs!
Vegas hat erneut zugeschlagen – und John-Jason Peterka steht mit Utah Mammoth kurz vor dem vorzeitigen K.O. in den NHL-Playoffs. Die Niederlage gegen die Golden Knights, knapp mit 4:5 nach Verlängerung, wirft einen langen Schatten auf die Hoffnungen der Mammoth und stellt die Rolle des deutschen Stürmers in Frage.
Die bittere pille der niederlage
Die Partie war ein Wechselbad der Gefühle. Utah führte lange, doch Pawel Dorofejew sorgte 53 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit für den Ausgleich. Die Verlängerung wurde dann zum Albtraum: Brett Howden gelang in Unterzahl der entscheidende Treffer für Vegas. Peterka blieb in dieser entscheidenden Phase vor dem Tor völlig blass und wurde von seinem Coach, André Tourigny, öffentlich kritisiert. Ein deutliches Zeichen des Unmuts über seine Leistungen.
„Das ist meine Entscheidung“, erklärte Tourigny nach dem Spiel. „Es lag ganz sicher an seiner Leistung. Wir haben mit JJ gesprochen – was wir besprochen haben, bleibt unter uns.“ Diese Worte sind ein Schlag ins Gesicht für den 24-jährigen Angreifer, der in der regulären Saison noch mit 25 Toren und 22 Assists glänzte. Sein Wechsel von den Buffalo Sabres, verbunden mit dem Abgang von Stürmer Josh Doan und Verteidiger Michael Kesselring, war mit einem Fünfjahresvertrag über 38,5 Millionen US-Dollar verbunden – eine beträchtliche Investition in die Zukunft des Teams.

Ein schatten der vergangenheit
Doch seit der Olympia-Pause hat sich seine Rolle drastisch verändert. Die einst so vielversprechende Leistung zeigt kaum noch Wirkung. Im Schnitt kommt er nun lediglich auf gut 14 Minuten Einsatzzeit pro Spiel. Es ist ein deutlicher Kontrast zu den Erwartungen, die an ihn geknüpft wurden. Die Frage, wie Utah ihn wieder in Form bringen kann, beschäftigt die Verantwortlichen.
Währenddessen konnten die Philadelphia Flyers durch einen 1:0-Sieg gegen die Pittsburgh Penguins die Serie mit 4:2 für sich entscheiden und sind somit bereits in der nächsten Runde. Auch die Montreal Canadiens setzten sich mit einem 3:2-Sieg gegen die Tampa Bay Lightning durch und führen die Serie nun mit 3:2 an. Die NHL-Playoffs bleiben also spannend und voller Überraschungen.
Die Situation ist ernst. Peterka muss sich rasch fangen, wenn er nicht den Status eines teuren Fehlkaufes riskieren will. Ob er sich unter dem Druck des Trainers und der Verantwortung für die hohen Erwartungen erholen kann, bleibt abzuwarten. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein.
