Pérez: vom nobody zum schlüsselspieler – alavés auf kurs!

Ein Name, der vor wenigen Monaten kaum jemand in Vitoria in den Mund nahm, ist plötzlich zum Schlüsselspieler avanciert: Ángel Pérez. Der junge Angreifer des Alavés hat sich unter der Leitung von Quique Sánchez Flores zu einer unverzichtbaren Säule im Team entwickelt, und das nach dem Abgang von Carlos Vicente.

Die ruhe vor dem sturm: pérez’ unaufgeregter aufstieg

Pérez selbst nimmt seinen Höhenflug mit Fassung. „Ich genieße jeden Moment und bin dankbar, diesen Traum leben zu dürfen“, sagt er. Seine ruhige Art steht im Kontrast zu der Intensität, die er auf dem Platz zeigt. Dabei ist er sich bewusst, dass die Herausforderungen noch vor ihm liegen, insbesondere im anstehenden Derbi.

„Jedes Spiel ist wichtig, aber in einem solchen Duell ist die Motivation natürlich noch einmal größer“, so Pérez. Besonders die bevorstehende Partie gegen die Real Sociedad stellt eine besondere Bewährungsprobe dar. „Die Real Sociedad ist zu Hause sehr stark. Ich weiß nicht, wo ihr Kopf gerade ist, aber unser Kopf ist klar: Wir wollen die drei Punkte.“

Die Veränderung durch Quique Sánchez Flores ist offensichtlich. „Das Team verbessert sich kontinuierlich. Wir holen wichtige Punkte am Stück, was in dieser Liga entscheidend ist. Quique hat frische Ideen eingebracht, die wir auf dem Platz umsetzen können.“ Pérez sieht die positiven Auswirkungen der neuen Spielphilosophie deutlich.

Seine ersten Monate in Vitoria waren „fast wie ein Traum“, wie er zugibt. „Ich bin noch nicht ganz angekommen, aber ich habe noch viel zu geben, sowohl für das Team als auch für die Fans. Ich arbeite jeden Tag daran, mich zu verbessern.“ Der Unterschied zwischen Primera und Segunda División sei deutlich spürbar. „Es ist physisch anstrengender, das Spieltempo ist höher, der Ball rollt ständig. Es ist sehr intensiv.“

Seine bevorzugte Position ist der Flügel, „weil ich da meine Stärken am besten zur Geltung bringen kann. Wenn ich nach vorne gehe, habe ich das Gefühl, einen sicheren Rückhalt zu haben und kann in der Offensive etwas freier agieren.“ Die Taktik, den Strafraum mit Flanken zu besetzen, sei ein wichtiger Bestandteil der Spielweise. „Wir haben zwei der besten Kopfballspieler der Liga, das müssen wir nutzen.“

Besonders beeindruckt ist Pérez von der „Resilienz“ des Teams. „Wir wissen, wie man sich nach Rückschlägen wieder aufrappelt. In Vigo haben wir das gesehen, und auch gegen Osasuna haben wir nach dem Elfmeter reagiert und uns zurückgekämpft. Das macht uns stärker.“

Ein traum wird wahr: pérez’ blick nach vorne

Ein traum wird wahr: pérez’ blick nach vorne

„Ich hätte mir das nicht träumen lassen, dass ich heute hier stehen würde. Ich genieße jeden Tag und arbeite hart, um diesen Traum weiter zu leben. Die Fans spüren das, und das ist eine unglaubliche Energie.“

Denn eines ist klar: Ángel Pérez ist mehr als nur ein Neuzugang. Er ist ein Symbol für die kämpferische Mentalität und den unbändigen Willen des Alavés, der sich mit jedem Spiel weiterentwickelt und demnächst die Liga vor neue Herausforderungen stellt.