Pérez erobert vitoria im sturm: vom nobody zum schlüsselspieler!

Kaum jemand kannte Ángel Pérez vor einigen Monaten in Vitoria. Doch der junge Spanier hat sich in kürzester Zeit zum unangefochtenen Stammspieler des Alavés entwickelt – eine Sensation, die nun im Copa del Rey-Finale gegen die Real Sociedad auf den Höhepunkt laufen könnte.

Die wende mit quique sánchez flores

Die Verpflichtung des 25-jährigen Außenstürmers aus Zaragoza erfolgte nach dem Abgang von Carlos Vicente, und zunächst schien er nur eine solide Ergänzung zu sein. Doch seit der Amtsübernahme von Quique Sánchez Flores hat sich Pérez zu einem Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel des Alavés entwickelt. Seine Dynamik, sein unkonventioneller Spielstil und seine beeindruckende Torgefahr machen ihn zu einem der begehrtesten Spieler der Liga.

„Das Team verbessert sich kontinuierlich, wir holen regelmäßig Punkte“, so Pérez in einem Interview. „Das ist für unsere Liga und unsere Ziele enorm wichtig. Quique hat klare Vorstellungen und setzt sie perfekt um – das ist auf dem Platz zu sehen.“ Die Worte des jungen Angreifers spiegeln die allgemeine Euphorie in Vitoria wider.

Ein traum wird wahr

Ein traum wird wahr

Pérez spricht von einem „Traum“, der gerade wahr wird. „Ich hätte mir nie vorstellen können, hier zu stehen“, gesteht er. „Ich genieße jeden Tag und arbeite hart, um diesem Gefühl gerecht zu werden.“ Der Wechsel nach Vitoria war für ihn eine Chance, sich zu beweisen, und er ergreift sie mit beiden Händen.

Besonders hervorzuheben ist seine Flexibilität. Ob als Flügelspieler oder als „Carrilero“, wie er es selbst nennt, Pérez kann seine Stärken optimal einsetzen. „Als Carrilero habe ich das Gefühl, mehr Freiheiten zu haben und meine Geschwindigkeit auszuspielen.“ Die taktische Vielseitigkeit des Spielers ist ein weiterer Grund für seine wachsende Bedeutung für das Team.

Das bevorstehende Copa del Rey-Finale gegen die Real Sociedad stellt eine enorme Herausforderung dar. „Derby-Spiele sind immer besonders, aber in einem Finale ist die Motivation noch einmal größer“, betont Pérez. Er weiß, dass die Baseler vor heimischer Kulisse ein starkes Team sind. „Die Real Sociedad ist zu Hause sehr gefährlich. Ich weiß nicht, wo ihre Köpfe gerade sind, aber wir wissen, wo unsere sind. Es wird kein leichtes Spiel, aber wir wollen die drei Punkte.“

Die Resilienz des Teams ist ein weiterer Faktor, der für den Erfolg des Alavés spricht. „Wir wissen, wie man sich nach Rückschlägen wieder aufrappelt“, erklärt Pérez. „Was in Vigo passiert ist, und auch die Reaktion nach dem Elfmeter gegen Osasuna zeigen, dass wir stärker werden.“

Die Maßstäbe sind hoch gesteckt, und die Erwartungen an Ángel Pérez sind entsprechend groß. Er selbst ist sich bewusst, dass er noch Luft nach oben hat. „Ich kann noch mehr für das Team und die Fans geben. Ich arbeite jeden Tag hart, um mich weiterzuentwickeln.“

Die körperlichen Anforderungen der Primera División im Vergleich zur Segunda División sind für Pérez deutlich spürbar. „Der Unterschied ist enorm – sowohl was die Athletik als auch das Spieltempo betrifft. Der Ball ist ständig in Bewegung.“ Er hat sich jedoch schnell an die neue Situation angepasst und profitiert von der taktischen Ausrichtung des Teams, die auf das Umschalten und das Ausnutzen von Kontern setzt. „Wir versuchen, den Strafraum mit Flanken zu besetzen, da wir zwei der besten Kopfballspieler der Liga haben.“

Ángel Pérez hat sich in kürzester Zeit von einem Unbekannten zu einem Schlüsselspieler des Alavés entwickelt. Sein unbedingter Wille, seine technische Finesse und seine taktische Flexibilität machen ihn zu einem wichtigen Baustein für den Erfolg des Teams. Und im Copa del Rey-Finale gegen die Real Sociedad wird er zweifellos alles geben, um seinen Traum von einem Titel zu verwirklichen.

n