Pavlovic kehrt zurück – bayerns wm-hoffnung läuft wieder

Aleksandar Pavlovic ist wieder da. Vier Tage nach seiner Absage für die Länderspiele der Nationalmannschaft wegen Hüftproblemen absolvierte der 21-jährige Mittelfeldspieler am Freitag seine erste individuelle Einheit auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße. Die Rückkehr des Youngsters bringt dem FC Bayern frischen Wind in eine Woche, die bisher von Verletzungspech geprägt war.

Die hüpe war nur eine episode

Pavlovic hatte die Reise zum DFB-Tross ins WM-Jahr absagen müssen – ein Schock für den Shootingstar, der in dieser Saison zur festen Größe im Bayern-Kader avancierte. Die Hüftbeschwerden hatten ihn zuvor bereits das Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin kosten lassen. Doch die medizinische Abteilung der Münchner arbeitete auf Hochtouren, um den Deutsch-Serben schnell wieder fit zu bekommen. Die individuelle Einheit am Freitag markiert den ersten Schritt zurück ins Mannschaftstraining – und damit zurück auf den Rasen.

Mit ihm kehrten auch zwei weitere Leistungsträger zurück: Jamal Musiala und Alphonso Davies absolvierten ebenfalls individuelle Einheiten. Musiala laborierte an einer Sprunggelenkverletzung, Davies an einer Oberschenkelblessur. Die Rückkehr des Trios ist ein Lichtblick für Trainer Vincent Kompany, der in den vergangenen Wochen mit personellen Engpässen kämpfte.

Die uhr tickt – die nächsten spiele kommen

Die uhr tickt – die nächsten spiele kommen

Die Zeit arbeitet gegen die Bayern. Nach der Länderspielpause warten mit dem Topspiel gegen Bayer Leverkusen und dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Inter Mailand zwei Schlüsselspiele innerhalb weniger Tage. Pavlovic’ Rückkehr könnte entscheidend sein – nicht nur für die Balance im Mittelfeld, sondern auch für die Frische im Spielaufbau. Seine Passsicherheit und Ballsicherheit hatten in dieser Saison Maßstäbe gesetzt.

Die Fans hoffen, dass er rechtzeitig zurückkehrt. Die medizinische Abteilung arbeitet mit Hochdruck. Und Pavlovic? Der läuft wieder – Schritt für Schritt, aber mit Blick auf die großen Aufgaben, die jetzt kommen.