Pausini unterbricht quito-konzert: atemnot in großer höhe!

Ein Schock für tausende Fans in Quito: Laura Pausini musste gestern Abend während ihres ausverkauften Konzerts plötzlich die Bühne verlassen. Die italienische Pop-Diva erlitt während des Auftritts Atemnot und benötigte medizinische Hilfe – ein Moment, der die 8.000 Zuschauer kurz in Atem hielt.

Die situation eskalierte mitten auf der bühne

Die Geschehnisse spielten sich im Palazzetto dello Sport General Rumiñahui ab, mitten in der Vorstellung. Statt einen ruhigen Rückzug in die Katakomben der Bühne zu wählen, zeigte sich Pausini professionell: Sie forderte lediglich eine Sauerstoffmaske von ihrer Assistentin und entlockte der Situation mit einem charmanten Spruch – „Kann man das hier auch sprechen?“ – ein Lächeln aus dem Publikum. Die Reaktion der Fans war überwältigend: Applaus und aufmunternde Rufe begleiteten die Sängerin.

Videos des Vorfalls kursieren bereits in den sozialen Medien, dokumentieren aber auch die rasche Erholung der Künstlerin, die nach wenigen Augenblicken ihre Darbietung fortsetzte. „Sie ist eine Profi, die lässt sich nicht unterkriegen“, kommentierte ein Konzertbesucher.

Höhenangst als ursache?

Höhenangst als ursache?

Wie sich herausstellte, war der Zwischenfall auf die große Höhe von Quito (rund 2.850 Meter über dem Meeresspiegel) zurückzuführen. Die dünne Luft und der damit verbundene Sauerstoffmangel stellen für Sportler und Künstler gleichermaßen eine Herausforderung dar. Pausini, die ohnehin durch ihre ausgiebigen Welttourneen körperlich beansprucht wird, scheint hier an ihre Grenzen gestoßen zu sein. Es handelt sich dabei nicht um einen Herzfehler, wie zunächst spekuliert wurde.

Kein einzelfall: schon in mexiko-stadt gab es probleme

Kein einzelfall: schon in mexiko-stadt gab es probleme

Für Laura Pausini ist dieser Vorfall kein Novum. Bereits im Jahr 2024 erlebte sie während eines Konzerts in Mexiko-Stadt eine ähnliche Situation, die sie jedoch ebenfalls mit ihrer gewohnt positiven Art und einer flotten Bemerkung herunterspielte. Man darf sich fragen, wie viele weitere Konzerte in den Anden auf dem Programm stehen – und ob die Sängerin in Zukunft auf hochgelegene Orte verzichten wird.

Die Gesundheit der Künstler hat oberste Priorität. Ein Konzert sollte immer ein Erlebnis für alle Beteiligten sein, nicht zu einer medizinischen Notfallsituation werden. Pausinis schnelle Reaktion und die Unterstützung ihrer Crew zeigen jedoch, dass sie gut vorbereitet ist – auch für unerwartete Situationen in großer Höhe.