Pascual verlässt barcelona: traumjob in dubai winkt!
Schock in der katalanischen
Basketballszene: Xavi Pascual wird Barcelona verlassen! Der erfahrene Coach, der bereits einmal erfolgreich für die Blaugrana tätig war, macht sich auf den Weg in die Wüste – und schnappt sich dabei den lukrativsten Vertrag, den der europäische Basketball jemals gesehen hat.Ein abschied voller unzufriedenheit
Die Entscheidung Pascuals ist kein Überraschungspaket, sondern das Ergebnis einer zunehmend frustrierenden Situation in Barcelona. Trotz solider Leistungen in der aktuellen Saison lasteten die unerfüllten Versprechen der Vereinsführung schwer auf dem Trainer. Ein gefragter Center blieb aus, die notwendigen Ergänzungen zur Kompensation der Ausfälle von Laprovittola, Satoransky und Clyburn blieben aus. Pascual fühlte sich im Stich gelassen, während der Druck von außen wuchs.
Aber es gibt mehr. Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: Pascual wird eine Ausstiegsklausel in Höhe von 300.000 Euro ziehen, um sich dem Angebot des Dubai Basketball Clubs anzuschließen. Ein Angebot, das in der Größenordnung seines Gehalts einzigartig im europäischen Basketball ist. Dies verdeutlicht die Dimension des Vertrauens, das ihm in Dubai entgegengebracht wird.

Dubai baut ein europäisches schwergewicht
Der Dubai Basketball Club plant offenbar einen fulminanten Angriff auf die europäische Spitze. Mit Pascual als Cheftrainer und einer ambitionierten Kaderzusammenstellung, die bereits Namen wie Okobo, Blossomgame, Diallo, Diakite und Mintz umfasst, soll bereits in der kommenden Saison die Final Four in Abu Dhabi erobert werden – und idealerweise der kontinentale Titel. Gerüchte über die Verpflichtung von Sylvain Francisco machen die Runde, und die Verlockung, Hezonja vom Erzrivalen Real Madrid zu gewinnen, soll ebenfalls groß sein. Selbst ein Comeback von Yabusele aus der NBA ist nicht ausgeschlossen.
Was niemand so recht bemerkt hat: Pascual hatte in Barcelona immer das Gefühl, mit eingeschränkten Mitteln wirtschaften zu müssen. Der Unternehmer Abdulla Saeed Juma Al Naboodah, der Kopf hinter dem Dubai Basketball Club, scheint ihm hingegen alles zu ermöglichen, was er benötigt, um seine Vision umzusetzen. Ein deutlicher Kontrast zu den begrenzten Ressourcen, mit denen er in Barcelona arbeiten musste.
Die Entscheidung Pascuals ist ein Paukenschlag, der die europäische Basketballszene aufwirbelt. Barcelona verliert einen erfahrenen Coach, während Dubai ein neues europäisches Schwergewicht formt. Ob Pascual in der Wüste seine ambitionierten Ziele erreichen kann, wird die kommende Saison zeigen. Eines ist jedoch sicher: Der europäische Basketball wird Zeuge eines neuen, aufregenden Kapitels.
