Pascual stürmt auf paralympische erfolgsspitze: vier medaillen in cortina!

Cortina d’Ampezzo bebte förmlich Sportgeschichte, als Audrey Pascual, die junge Spanierin, die Skigrößen in den Schatten stellte. Mit vier Medaillen – darunter zwei Goldene – krönte sie ihre beeindruckende Leistung bei den Paralympics in Milán-Cortina und bewies, dass ihr Abuelo Aniceto, der sie liebevoll „Number One“ nannte, treffend lag.

Ein jahrzehnt des triumphes über widrigkeiten

Ein jahrzehnt des triumphes über widrigkeiten

Wenige Jahre, nachdem sie das Skifahren in La Pinilla als bloße Ablenkung mit ihren Cousinen begann, steht Pascual nun als internationale Ausnahmesportlerin da. Ihr Körper mag ohne Schienbeine auskommen, doch ihre Entschlossenheit ist unerschütterlich. Die junge Madrilenin, die mit nur 21 Jahren an ihren ersten Paralympics teilnahm, dominierte die Rennen auf der Tofane-Piste und demonstrierte eine Reife und Konzentration, die ihres Alters kaum gerecht wird. Nachdem sie in dieser Saison bereits 17 Medaillen bei Weltcup-Rennen gewonnen und den Gesamtweltcup im Riesenslalom (Globo de Cristal) für sich entscheiden konnte, war der Erfolg in Cortina d’Ampezzo nur die logische Konsequenz.

Die Zahl spricht für sich: Siebenzehn Weltcup-Medaillen in einer Saison, zwei paralympische Titel, eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille – Audrey Pascual hat sich in die Annalen des paralympischen Skisports eingebracht. Dabei ist es bemerkenswert, wie früh sie bereits mit dem Sport begann. Mit 11 Jahren schloss sie sich dem Team von Jaime Hernández an, der sie bis heute betreut, und die Fundación También unterstützte sie von Anfang an.

Die Inspiration für ihren Ehrgeiz fand Pascual in der Geschichte ihrer Großmutter, von der sie ihren Namen geerbt hat – eine Britin, deren Name in der Familie für Stärke und Widerstandsfähigkeit steht. Schon als Kind zeigte sie ein unbändiges Wettbewerbsvermögen und forderte ihren Vater immer wieder auf, sie auf dem Fahrrad schneller zu fahren. Diese unstillbare Gier nach Adrenalin und die Bereitschaft, ihre Grenzen immer wieder neu zu definieren, sind die Merkmale, die Audrey Pascual auszeichnen.

Nachdem sie bereits 2023 und 2025 Silber im Slalom bei Weltmeisterschaften gewonnen hatte, krönte sie ihre Karriere nun mit paralympischem Glanz. „Es ist unglaublich, diesen Preis zu erhalten, besonders in Gesellschaft von Athleten wie Oriol Cardona, Ana Alonso und Johannes Klaebo, die den Wintersport so bereichert haben“, sagte Pascual nach der Preisverleihung des ADN MARCA, die von CaixaBank unterstützt wurde, einem langjährigen Förderer des spanischen Paralympischen Komitees.

CaixaBank engagiert sich seit 2019 aktiv für den paralympischen Sport, unterstützt Athleten durch Stipendien und fördert die Sichtbarkeit des Sports in der breiten Öffentlichkeit. Ein Engagement, das sich nun in der triumphalen Geschichte von Audrey Pascual widerspiegelt. Die junge Spanierin, die mit ihren Leistungen Millionen inspiriert, hat gezeigt, dass Behinderung kein Hindernis für außergewöhnliche Erfolge sein muss – sondern eine Quelle ungeahnter Stärke.