Parma gegen cremonese: cuesta setzt auf keita, giampaolo schickt sanabria in den kampf

Um 15 Uhr im Tardini geht die 30. Spieltag-Schlacht über die Bühne – und beide Trainer haben ihre Geheimwaffen gezogen. Parma-Coach Cuesta stellt mit Keita und Sorensen ein zentrales Mittelfeld auf, das Tempo und Robustheit vereint. Vorne wirbelt Strefezza hinter der einzigen Spitze Pellegrino, der endlich wieder von Anfang an ran darf.

Giampaolo setzt auf doppellauf bonazzoli-sanabria

Giampaolo setzt auf doppellauf bonazzoli-sanabria

Cremonese-Stratege Giampaolo antwortet mit einer klassischen 4-3-1-2-Formation. Audero sichert den Kasten, hinter ihm die Viererkette aus Terracciano, Bianchetti, Luperto und Pezzella. Die entscheidende Weiche liegt bei Vandeputte, der als hängende Spitze zwischen den Linien Aufruhr stiften soll. Vorne lauern Sanabria und Bonazzoli – ein Duo, das in den letzten drei Partien vier Treffer erzielte und heute Parma’s Dreierkette auf Biegen und Brechen testen will.

Die Statistik spricht für Cuesta: Im eigenen Stadion kassierte Parma in den vergangenen fünf Heimspielen nur zwei Gegentore. Doch die Cremonese gewann drei der letzten vier Auswärtspartien – mit genau diesem System. Die Frage ist nicht mehr, ob das Mittelfeld-Duell Britschgi gegen Maleh die Richtung vorgibt, sondern wer zuerst die Lücke findet.

Der Sieg springt heute für den, der die Zweikämpfe auf der schweren March-Boden-Platte dominiert. Bei Cremonese liegt der Fokus auf Grassi, der nach seiner Rückkehr aus Verletzungspause sofort wieder die Kapitänsbinde trägt. Parma setzt dagegen auf Valeri an der linken Seite – seine Flankenquote liegt bei 42 Prozent, Spitzenwert der Liga.

Kurz vor der internationalen Länderspielpause ist heute alles drin: ein Befreiungsschlag für Cremonese im Abstiegskampf oder der nächste Schritt Richtung Europa-League-Platz für Parma. Die Aufstellungen stehen, der Rasen ist gemäht, die Fans schwenken ihre Fahnen. Im Tardini zählt jetzt nur noch das Ergebnis – und es wird eng.