Paralympics-star oney tapia bei francesca fialdini: sein emotionalster auftritt seit dancing

Erst tanzte er sich ins Herz von Italien, jetzt erzählt er, wie fast alles ausrollte. Der blinde Paralympics-Sieger Oney Tapia sitzt am Sonntag um 17.20 Uhr in Da Noi… a Ruota Libera – und liefert der Moderatorin Francesca Fialdini eine Quote von 16,3 Prozent direkt mit ins Studio.

Warum heute jeder über die maglio-fackel spricht

Warum heute jeder über die maglio-fackel spricht

Tapia teilt die Couch mit Maria Stella Maglio, 85, einer der 10.001 Fackelläufer für Milano-Cortina 2026. Ihr Mann Antonio war 1960 der Mediziner, der die Paralympics nach Rom holte – und damit ein Movement startete, das heute Milliarden-TVs weltweit füllt. Die Witwe trägt seine Original-Stethoskope-Dose als Anhänger. „Ich laufe für ihn“, sagt sie knapp. Mehr muss sie nicht erklären.

Dazwischen plaudert Marisa Laurito, 74, über sechs Jahre Theaterdirektorin in Neapel. Sie habe jeden Morgen um sechs die Bühnenlatten kontrolliert, „als wären es meine eigenen Rippen“. Jetzt will sie wieder singen – und kündigt live eine Tour an, bevor die Redaktion sie bremsen kann.

Den Schlussakkord bestreiten Jugendliche aus dem Rione Sanità. Gemeinsam mit Skulptur-Star Jago meißeln sie aus verlassenen Hauswänden ein offenes Museum. Kein Alibi-Projekt: Die Airbnb-Buchungen im Viertel stiegen seit 2024 um 240 Prozent. „Kunst ist hier kein Luxus, sondern Sanierung“, sagt ein 17-jähriger, während die Kameras laufen.

Fialdini selbst wirkt nach 1.880.000 Zuschauern der Vorwoche entspannt. Kein Promi-Gequake, stattdessen echte Wendegeschichten – genau das Format, das Rai 1 gegen die Sportübertragungen der Konkurrenz setzt. Der Stream auf RaiPlay legte zuletzt um 38 Prozent zu. Die Botschaft: Wer trägt, braucht keine Quote. Er hat sie schon.