Panathinaikos erlebt tiefpunkt: heimniederlage gegen kolossos erschüttert griechischen basketball
- Schock für panathinaikos athen: erneute krise nach heimpleite
- Historischer tiefpunkt: über 100 gegentore im eigenen haus
- Trainer ataman reagiert verhalten auf die katastrophe
- Dimitris giannakopoulos äußert sich besorgt über die situation
- Aktuelle tabellensituation und sportliche ziele
- Verstärkung für die zukunft: neuzugänge sollen wende bringen
Schock für panathinaikos athen: erneute krise nach heimpleite
Die ohnehin schon durchwachsene Saison des Panathinaikos Athen erlebte am vergangenen Sonntag einen weiteren Tiefpunkt. Das Team kassierte eine überraschende 97:102-Heimniederlagegegen den Kolossos Rodos, das bis dato das Tabellenschlusslicht der griechischen Liga war. Nach 25 sieglosen Auswärtsspielen gelang es dem Team von Rhodos, im Telekom Center zu triumphieren, wo die eigenen Fans ihren Mannschaft schließlich ausgepfiffen haben.

Historischer tiefpunkt: über 100 gegentore im eigenen haus
Es ist das erste Mal in der 98-jährigen Geschichte des griechischen Basketballs, dass der Panathinaikos Athen in einem Ligaspiel zu Hause mehr als 100 Punkte ohne Verlängerung kassiert. Diese bittere Niederlage wirft ernste Fragen nach der aktuellen Leistungsfähigkeit und Einstellung der Mannschaft auf. Die Fans waren sichtlich enttäuscht und zeigten ihren Unmut.

Trainer ataman reagiert verhalten auf die katastrophe
Ergin Ataman, der Trainer des Panathinaikos, zeigte sich nach dem Spiel wenig enthusiastisch. „Wir haben heute schrecklich gespielt, aber die Motivation war anders. Natürlich wollen wir gewinnen, aber unsere mentale Vorbereitung wird für den Pokal ganz anders sein“, erklärte er. Seine passive Rolle in der ersten Halbzeit, in der er kaum Anweisungen gab, verstärkte den Eindruck mangelnder Motivation.
Dimitris giannakopoulos äußert sich besorgt über die situation
Der umstrittene Vereinsbesitzer Dimitris Giannakopoulos veröffentlichte nach dem Spiel eine kryptische Nachricht in den sozialen Medien. Er hinterfragte, ob die EuroLeague nicht auch die Interessen der Vereine schützen sollte. „Wenn Spieler und Trainer solche Probleme verursachen, wer schützt dann die Rechte der Vereine?“, lautete seine Frage. Vor Wochen forderte er bereits die komplette Demission des Teams nach einer weiteren Niederlage.
Aktuelle tabellensituation und sportliche ziele
Trotz der Heimpleite liegt der Panathinaikos Athen in der griechischen Liga mit einer Bilanz von 15 Siegen und 3 Niederlagen auf dem zweiten Platz, hinter dem weiterhin ungeschlagenen Olympiacos Piräus (18-0). In der EuroLeague, wo sie als Gastgeber der Final Four fungieren, belegen sie aktuell den neunten Platz mit 16 Siegen und 12 Niederlagen, nachdem sie diese Woche knapp mit einem Buzzer-Beater gegen Fenerbahce verloren haben.
Verstärkung für die zukunft: neuzugänge sollen wende bringen
Der Verein hat diese Woche die Verpflichtung von Nigel Hayes-Davis, dem letzten MVP der Final Four, bekannt gegeben. Er könnte bereits im griechischen Pokal debütieren. Mit seiner Unterstützung und der baldigen Rückkehr von Mathias Lessort (nach dem Pokalturnier) erhofft sich das Team eine positive Trendwende. Ataman betont: „Alles wird anders sein, wenn uns diese beiden hochkarätigen Spieler helfen. Ich kann nicht sagen, dass sie alles verändern werden, aber sie werden uns definitiv helfen, unsere großen Ziele zu erreichen.“
