Palermo plantó a dybala: inzaghi revoluciona el equipo

Ein Aufsehenerregender Transfer platzte in letzter Minute: Paulo Dybala, die „Joya“ aus Rosario, entschied sich gegen eine Rückkehr zu seinem Ex-Verein Palermo, obwohl die Führung ihn mit einem lukrativen Angebot umwerben wollte. Der neue Sportdirektor Carlo Osti hatte versucht, den Argentinier zurückzuholen, doch Dybala bevorzugte ein deutlich besser dotiertes Angebot der AS Roma.

Neuer modul, neue spieler: inzaghi krempelt die taktik um

Neuer modul, neue spieler: inzaghi krempelt die taktik um

Doch Palermo gibt die Ambitionen nicht auf, in die Serie A aufzusteigen. Nach zwei verpassten Aufstiegen in der Relegation unter Pippo Inzaghi setzt der Verein nun auf frischen Wind und eine taktische Neuausrichtung. Das bewährte 3-4-2-1 wird gegen ein offensiveres 4-2-3-1 ausgetauscht, um die Abhängigkeit von Pohjanpalo zu verringern. Der Finne bleibt unangefochtener Leistungsträger, benötigt aber mehr Unterstützung im Angriffsbereich.

Die Verantwortlichen sind sich bewusst, dass die vergangene Saison, in der Venezia und Frosinone die Nase vorn hatten, eine Lehrstunde war. Auch der FC Monza zeigte mit einer stärkeren Mannschaft eine überzeugendere Spielweise. Palermo muss also verstärken, vor allem im Sturm. Die Suche nach torgefährlichen Flügelspielern ist in vollem Gange. Ein Name, der Inzaghi besonders gefällt, ist Liberali von Catanzaro, doch der Transfer dürfte schwierig werden.

Es wird erwartet, dass die Kaderverjüngung weiter vorangetrieben wird. Spieler wie Gyasi, Vasic und Corona könnten den Verein verlassen, um Platz für junge, hungrige Talente zu schaffen. Die City Group, die im Hintergrund die Fäden zieht, steht weiterhin hinter dem Projekt und investiert in die Zukunft des Vereins. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Suche nach Spielern, die die nötige Leichtigkeit und Spontanität mitbringen, um die Abwehrreihen der Gegner vor Probleme zu stellen.

Die Torstatistik der letzten Saison verdeutlicht die Problematik: Pohjanpalo erzielte 24 der 42 Tore, während der beste Mitspieler, Ranocchia, lediglich auf sechs Treffer kam. Hier muss dringend nachgebessert werden, um die Offensive zu entlasten.

Ein interessanter Nebenaspekt: Inzaghi setzt auf Joronen im Tor, obwohl der Vertrag des Torwarts ausläuft. Ein neuer Vertrag wird ihm angeboten, während die Leihe von Modesto, Veroli und Giovane nicht verlängert wird.