Palencia demütigt fuenlabrada: final four-ticket gesichert!
Ein Schock für Fuenlabrada, eine Demonstration von Palencia: Die Partie zwischen den beiden Teams war mehr als nur ein Spiel – sie war ein Spiegelbild der vorherrschenden Stimmung, die sich bereits in den sozialen Medien entladen hatte. Palencia präsentierte sich als die klar überlegene Mannschaft und sicherte sich damit den Einzug in die Final Four in A Coruña.

Die vorgeschichte: emotionen kochen hoch
Die sechs Tage zwischen dem vierten und fünften Spiel dieser Serie waren offenbar zu viel. Während die Spieler auf dem Spielfeld kämpften, tobten sich die Fans in den sozialen Medien aus. Diese angespannte Atmosphäre war bereits vor dem Anpfiff spürbar, und die Pfiffe und Beleidigungen, die Benite entgegengebracht wurden, zeigten deutlich, wie emotional die Partie war.
Doch Palencia ließ sich nicht beirren. Von der ersten Minute an demonstrierten sie ihre Entschlossenheit, das Spiel zu kontrollieren und jegliche Überraschungen zu vermeiden. Und sie waren in jeder Hinsicht besser: intensiver, präziser, stärker im Rebounding, in der Verteidigung und vor allem am entscheidenden Punkt – dem Ergebnis.
Kunkel, Borg und Jakovics brachen das Spiel mit drei schnellen Treffern aus der Distanz auf, während Fuenlabrada völlig den Faden verlor. Die Defense, die den Gästen in der Vergangenheit so oft zum Erfolg verhalf, funktionierte nicht. Benite war offensichtlich von den Anfeindungen geschockt (drei Ballverluste und null Punkte zur Halbzeit) und auch Ali, Renfroe und Mateo Díaz fanden nicht in ihren Rhythmus. Nach nur wenigen Minuten stand es bereits 26:9 für Palencia – ein deutliches Zeichen der Dominanz.
Fuenlabrada wirkte wie ein Schatten seiner selbst, weit entfernt von der Leistung im ersten Spiel der Serie. Das Team war sichtlich überfordert von der Atmosphäre und vor allem von einem Palencia, das sich auf dem Parkett des brüllenden Pavillons sichtlich wohlfühlte.
Die Gäste sammelten schnell Foul-Probleme (De Bisschop und Kasibabu mit drei Fouls, Lima mit zwei bereits in der ersten Halbzeit), während der Rest der Mannschaft reihenweise Ballverluste und Fehler produzierte, die Palencia gnadenlos bestrafte. Zur Halbzeit stand es 41:21 – ein vernichtendes Ergebnis, das den Eindruck erweckte, Fuenlabrada habe das Spiel bereits verloren.
Ein Palencia, das nahezu perfekt agierte. Der Beginn der zweiten Halbzeit bestätigte den Eindruck: zwei weitere Ballverluste von Fuenlabrada, die von Borg mit einem Dreier und Kamba mit einem Dunking konterten. Die Führung wuchs unaufhaltsam an, während Fuenlabrada immer verzweifelter agierte. Am Ende des dritten Viertels stand es 63:33 – ein Minus von 30 Punkten.
Man hätte einen reinen Formsache-Abschluss erwarten können, doch Fuenlabrada zeigte plötzlich einen kurzen Aufblitz von Hoffnung. Ein 0:10-Teiler ließ die wenigen mitgereisten Fans lautstärker jubeln als die über 5.000 Zuschauer im Heimstadion. Doch die Kraft und die Energie waren verbraucht, und Palencia ließ sich den Sieg nicht mehr entreißen.
Damit ist Palencia als letzte Mannschaft für die Final Four in A Coruña qualifiziert, wo sie mit Estudiantes, Oviedo und Leyma A Coruña um einen Platz in der Liga Endesa kämpfen werden. Die Dominanz von Palencia war unbestreitbar und markiert einen wichtigen Schritt in Richtung der europäischen Spitze.
