Pajor krönt ihre karriere: historischer triumph in oslo!
Oslo erbebte am 23. Mai 2026 – nicht nur wegen des donnernden Applauses, sondern vor allem wegen Ewa Pajors historischem Triumph. Die polnische Stürmerin, gezeichnet von fünf Finalniederlagen in der Champions League, besiegelte endlich ihren lang ersehnten Titelgewinn und schrieb damit eine neue Seite in den Annalen des europäischen Frauenfußballs.

Die geborene torschützin: pajors doppelschlag im finale
Das Finale gegen den OL Lyonnes wurde zu Pajors persönlicher Bühne. Mit zwei präzisen Toren in der Anfangsphase katapultierte sie den FC Barcelona zu einem überzeugenden Sieg und sicherte sich gleichzeitig die Auszeichnung zur Spieler des Spiels (MVP). Die Leistung spricht für sich: 11 Treffer in dieser Champions-League-Saison – eine Marke, die bisher niemand erreicht hat. Alessia Russo vom Arsenal blieb mit zwei Toren zurück.
Die Zahlen lügen nicht: Pajor übertraf ihre Konkurrentinnen nicht nur im direkten Vergleich, sondern etablierte sich auch als die erste Spielerin, die die Torjägerliste der Champions League mit zwei verschiedenen Vereinen anführt. Nach ihrem Erfolg mit dem VfL Wolfsburg in der Saison 2022/23 demonstrierte sie nun ihre Klasse im Trikot des FC Barcelona. Ihre Bilanz von 44 Toren in der Königsklasse katapultierte sie auf den siebten Platz der historischen Rangliste, knapp hinter Legenden wie Marta, Conny Pohlers und Ada Hegerberg.
Doch Pajors Weg zur Spitze war alles andere als geradlinig. Von ihren Anfängen beim Medyk Konin über ihre erfolgreiche Zeit beim VfL Wolfsburg bis hin zu ihrem aktuellen Engagement beim FC Barcelona hat sie stets ihre außergewöhnliche Torinstinkt bewiesen. Ihre Vielseitigkeit und ihr unermüdlicher Einsatz machen sie zu einer der gefürchtetsten Stürmerinnen Europas.
Die Frage, ob sie nun in den Kreis der absoluten Weltklasse aufsteigt, ist längst nicht mehr Gegenstand von Spekulationen. Ewa Pajor hat mit ihrem historischen Triumph in Oslo bewiesen, dass sie zu den Besten gehört – und ihre Karriere steht noch lange nicht am Ende. Der Frauenfußball hat eine neue Königin.
