Padel-elite rast: coello und tapia setzen auf pause!
Ein überraschender Schachzug im Premier Padel-Zirkus: Die Weltranglistenersten Coello und Tapia verzichten auf den diesjährigen P2 in Newgiza. Der Grund? Eine bewusste Entscheidung, Kräfte zu sparen und sich optimal auf die bevorstehenden Turniere in Katar vorzubereiten. Diese Auszeit verändert das Kräfteverhältnis und eröffnet anderen Duos die Chance, an die Spitze vorzurücken – ein echter Wendepunkt in der aktuellen Saison.
Wer füllt die lücke der top-favoriten?
Die Abwesenheit von Coello und Tapia bedeutet nicht nur eine Verschiebung im Favoritenkreis, sondern auch einen enormen Druck auf die Verfolger. Besonders Chingotto und Galán haben in den letzten Wochen eindrucksvoll bewiesen, dass sie bereit für die Spitze sind. Mit zwei gewonnenen Titeln aus vier Turnieren und dem bereits zweimaligen Sieg über die ‘Golden Boys’ in der Final haben sie das Momentum auf ihrer Seite. Ein Sieg in Newgiza würde nicht nur den Titel bedeuten, sondern sie auch an die Spitze der Race-Wertung katapultieren – ein Szenario, das seit Beginn der letzten Saison nicht mehr vorgekommen ist.
Ihr Weg zur möglichen Tabellenführung ist dank eines relativ einfachen Kaders zunächst nicht allzu beschwerlich. Ein Duell gegen Momo González und Martín Di Nenno in den Viertelfinals könnte sich als richtungsweisend erweisen, bevor sie im Halbfinale möglicherweise auf den Sieger des Matches zwischen Coki Nieto/Jon Sanz und Paquito Navarro/Fran Guerrero treffen.
Doch sie sind nicht die einzigen, die im Wüstenstaat auf ihren Durchbruch hoffen. Franco Stupaczuk und Mike Yanguas, deren Projekt bisher noch nicht den erhofften Höhenflüge erreicht hat, wollen in Newgiza endlich zeigen, was in ihnen steckt. Sie müssen zunächst Jofre und Gala überwinden, bevor es im Viertelfinale gegen Lucas Bergamini und Javi Garrido geht. Ein Halbfinalduell gegen Lebrón und Augsburger wäre der absolute Kracher – ein Duell, das die Fans sich sicher wünschen.
Und dann wären da noch Lebrón und Augsburger, die nach starken Leistungen in den letzten Turnieren eine ausgezeichnete Form an den Tag legen. Ihnen winkt eine einzigartige Chance, den Titel zu holen und sich im Ranking nach oben zu arbeiten. Sollten sie Stupa und Yanguas hinter sich lassen, würden sie sogar als drittes Team in der Weltrangliste auftauchen – ein Beweis für ihr gesteigertes Potenzial.

Ein hauch von vertrautheit im damenbereich
Auch bei den Damen deutet der Turnierplan auf eine Wiederholung bekannter Muster hin. Triay und Brea, obwohl sie in Miami eine überraschende Niederlage einstecken mussten, gelten weiterhin als klare Favoritinnen und profitieren von einer günstigen Auslosung, die sie auf die Seite von Fernández und Araujo setzt. Ein Viertelfinalduell gegen Virseda und Guinart, die sie bereits in der Vergangenheit problemlos bezwingen konnten, ist wahrscheinlicher als ein früher Stolperstein. Im Halbfinale könnte das Duell gegen die ‘Niña Maravilla’ und ‘Leona’ anstehen, sofern diese sich gegen Calvo und Ortega durchsetzen.
Die Spannung steigt jedoch, wenn man die mögliche dritte Begegnung zwischen Sánchez und Josemaría betrachtet, deren bisheriger Head-to-Head mit einem Sieg für jede Spielerin ausgeglichen ist. Die katalanische Spielerin und ihre Partnerin Ustero könnten im Viertelfinale auf Icardo und Jensen treffen, während ‘Dinamita’ und González im Netz von Salazar und Alonso lauern. Auch wenn die äußeren Bedingungen die Chancengleichheit erhöhen, so deutet alles auf ein weiteres Finale zwischen den drei besten Duos des Kreislaufs hin. Doch im sandigen Wüstenstaat von Newgiza dürfen Überraschungen niemals ausgeschlossen werden.
