Packendes finish in stuttgart: tvb sichert sich knappen sieg gegen eisenach

Dramatischer krimi in der porsche-arena

Was für ein Abend in Stuttgart! Der TVB Stuttgart erkämpfte sich am Dienstagabend einen hart umkämpften 33:31-Heimsieg gegen den ThSV Eisenach. Vor 4913 begeisterten Zuschauern in der Porsche-Arena lieferten sich beide Teams ein packendes Duell, das bis zur letzten Sekunde spannend blieb. Für Eisenach bedeutet die Niederlage die Fortsetzung ihrer Negativserie in der Fremde und bleibt somit in dieser Saison in der Daikin Handball-Bundesliga sieglos.

Wiedersehen mit alten bekannten

Wiedersehen mit alten bekannten

Besonders für die Stuttgarter Profis Simone Mengon und Ivan Snaijder sowie Trainer Misha Kaufmann war das Spiel ein besonderes. Sie trafen auf ihren ehemaligen Verein. Doch Gastgeschenke gab es von den Stuttgartern nicht. Das Team zeigte eine starke Leistung und kämpfte bis zum Schluss um den Sieg. Die Atmosphäre in der Halle war elektrisierend.

Starker start und eisenacher aufholjagd

Starker start und eisenacher aufholjagd

Stuttgart erwischte einen fulminanten Start und ging schnell mit 5:2 in Führung (8. Minute). Max und Kai Häfner zeigten eine starke Leistung und trugen gemeinsam vier Tore bei. Doch Eisenach steigerte sich im Laufe der ersten Halbzeit und konnte den Rückstand verringern. Ein Schlüsselspieler für die Thüringer war der Neuzugang Dominik Solak.

Dominik solak als aufputschmittel für eisenach

Dominik solak als aufputschmittel für eisenach

Der tschechische Neuzugang Dominik Solak zeigte eine beeindruckende Leistung in der Defensive und kassierte bereits nach 25 Minuten seine zweite Zeitstrafe. Seine kompromisslose Spielweise zog seine Mitspieler in den Bann und trug dazu bei, dass Eisenach Stuttgart näher kam. Trotz doppelter Unterzahl gelang Stephan Seitz der Anschlusstreffer zum 11:13 (27. Minute). Mit einem Vorsprung von 17:14 ging es für Stuttgart in die Halbzeitpause.

Wilder verlauf in der zweiten hälfte

Nach dem Treffer von Oskar Joelsson zum 21:21 wurde das Spiel noch intensiver. Es kam zu einer Rudelbildung zwischen Tilmann Leu und Simone Mengon, beide wurden für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt. Kurz darauf sorgte Felix Aellen mit einem Siebenmeter für die Führung der Gäste (22:23). Eisenach baute die Führung sogar auf zwei Tore aus (24:26), dank eines Doppelpacks von Dominik Solak.

Häfner-verletzung und stuttgarts comeback

Kurz darauf gab es eine schreckliche Nachricht für Stuttgart: Kai Häfner verletzte sich bei einem Wurfversuch am Knöchel und musste vom Platz gehumpelt werden. Von der Bank aus musste er mit ansehen, wie seine Mannschaft durch den Treffer von Jakob Nigg vier Minuten vor dem Ende wieder die Führung zurückeroberte (31:30). Eisenach agierte nun zu hektisch und verzettelte sich. Schließlich besiegelte Max Häfner mit dem 33:31 Sekunden vor dem Schlusssignal den Sieg für Stuttgart.

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